So zieht Jannik Sinner schon nach Monte-Carlo an Carlos Alcaraz vorbei

Mit dem Gewinn des Sunshine Doubles hat Jannik Sinner in der Weltrangliste auf Carlos Alcaraz ordentlich an Boden gut gemacht. Der Südtiroler könnte schon nach dem ATP-Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo wieder von der Weltranglistenspitze grüßen.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 02.04.2026, 14:47 Uhr

Jannik Sinner triumphierte in Miami
© Getty Images
Jannik Sinner triumphierte in Miami

So schnell kann es im Tennissport manchmal gehen: Hatte Carlos Alcaraz die Weltrangliste nach seinem Premierentriumph bei den Australian Open noch mit 3350 Zählern Vorsprung auf Jannik Sinner angeführt, muss der Spanier nur zwei Monate später um seinen Status als Branchenprimus zittern. Schon am 13. April könnte der Italiener das Ranking wieder anführen.

Voraussetzung dafür ist freilich ein gutes Abschneiden beim ATP-Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo (5. bis 12. April). Vor dem Event im Fürstentum liegt Sinner, der zuletzt in Indian Wells und Miami ohne Satzverlust triumphierte, nämlich noch 1190 Punkte hinter Alcaraz. Allerdings holte der Spanier im Vorjahr in Monte-Carlo den Titel und hat demnach 1000 Zähler zu verteidigen. Sinner kann nach seiner Sperre im Vorjahr hingegen nur dazugewinnen.

Konkret ergeben sich damit drei Szenarien, wie Sinner schon nach Monte-Carlo an Alcaraz vorbeiziehen kann. Der Südtiroler hat sein Schicksal sogar in der eigenen Hand, würde er mit einem Turniersieg doch unabhängig vom Abschneiden seines größten Widersachers wieder von der Spitze grüßen. Das bedeutet auch, dass ein mögliches Finale zwischen Alcaraz und Sinner sogleich ein direktes Duell um die Nummer eins wäre.

Sinner muss mindestens das Halbfinale erreichen

Selbst eine Finalniederlage würde Sinner reichen, sollte ihm diese nicht gegen Alcaraz unterlaufen. Und auch bei einem Halbfinal-Aus hätte der vierfache Grand-Slam-Champion aus Sexten noch theoretische Chancen auf die Nummer eins: In diesem Fall müsste Alcaraz vor dem Semifinale ausscheiden.

Kurioses Detail am Rande: Sollte Alcaraz zum Auftakt scheitern und Sinner im Viertelfinale verlieren, hielten beide Spieler bei exakt 12600 Punkten. Aufgrund seiner besseren Ergebnisse auf Grand-Slam-Ebene in den vergangenen zwölf Monaten würde der Spanier die Nummer eins der Welt bleiben.

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von Nikolaus Fink

Donnerstag
02.04.2026, 18:28 Uhr
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