Steve Darcis über Davis-Cup-Niederlage: "Ich schlafe noch immer schlecht"

Steve Darcis hat die Finalniederlage mit dem belgischen Davis-Cup-Team gegen Frankreich noch immer nicht verkraftet. Belgien verlor damit das dritte Endspiel in ebenso vielen Versuchen. Ein Umstand, der Darcis auch gut drei Wochen danach noch unruhige Nächte bereitet.

von tennisnet
zuletzt bearbeitet: 19.12.2017, 08:06 Uhr

Darcis hat die Niederlage im Davis-Cup-Finale noch nicht verkraftet

"Wenn ich daran zurückdenke, lässt es mich noch immer nicht gut schlafen", sagte Darcis dem belgischen Zeitung La Meuse. "Ich habe viele Gratulationen für meine gute Saison bekommen, aber was am meisten in Erinnerung bleibt, ist dieses Finale."

Der 33-Jährige hat sowohl sein Einzel gegen Jo-Wilfried Tsonga als auch das alles entscheidende fünfte Match gegen Lucas Pouille verloren. "Das ist bestimmt eine der bittersten Enttäuschungen meiner Karriere."

Nach den beiden Niederlagen hatte Darcis dem Gegner gratuliert, und wollte nichts von einer etwaigen Verletzung wissen. Nun gibt er aber zu, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen zu sein. "Um in Lille dabei zu sein, habe ich nach Antwerpen (seinem letzten Turnier auf der ATP-Tour, Anm.) nur drei Wochen pausiert, das war bestimmt nicht ideal."

Bei seinem Heimturnier klagte die Nummer 77 der Welt über ein Stechen im Ellbogen, das sogar Injektionen benötigte. "Durch die kurze Pause fühlte ich beim Davis Cup permanent Schmerzen." Die Situation wurde seither nicht besser: "Heute kann ich nicht einmal ein Glas richtig halten."

Darcis wird sich noch vor Weihnachten weiteren Behandlungen unterziehen. Zum Saisonstart peilt er die Qualifikation beim Turnier in Doha (1. bis 6. Januar) an, wenn es sein muss, auch ohne davor zu trainieren.

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Dienstag
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