Sympathien für Novak Djokovic? Iga Swiatek mit Tränen im US-Open-Finale

Iga Swiatek wartete am Rande des WTA-1000-Events von Indian Wells mit einem durchaus interessanten Fakt auf. Insbesondere für eine bekennende Rafael-Nadal-Anhängerin, wie es die Polin ist.

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 13.10.2021, 18:47 Uhr

Iga Swiatek hat offenbar auch Sympathien für Novak Djokovic
Iga Swiatek hat offenbar auch Sympathien für Novak Djokovic

Die Bilder von Novak Djokovic, in Tränen, beim letzten Seitenwechsel des diesjährigen US-Open-Endspiel gingen unter die Haut. Später sollte der Serbe vom großen Druck, aber auch von der großen Überwältigung ob der überwiegenden Unterstützung von den Rängen - etwas, wonach der Branchenprimus Zeit seiner Karriere gestrebt hatte, ohne diese jemals in diesem Ausmaß zu erfahren - sprechen. Eine emotionale Bürde, die den Mann aus Belgrad über weite Strecken der Partie zu hemmen schien. 

Schließlich stand in Flushing Meadows in diesem Jahr zudem nichts Geringeres als Geschichte auf dem Spiel. Ein Match fehlte dem 34-Jährigen, um als erster Mann seit Rod Laver, als erster Spieler in der Open Era überhaupt alle vier Majors in einem Jahr zu gewinnen. Die endgültige Manifestation jener Dominanz, die Djokovic in den letzten Jahren auf der ATP-Tour an den Tag legt.

Swiatek zollt Djokovic Respekt

Diese Errungenschaften, diese Leistungen des 20-fachen Grand-Slam-Siegers erkennen auch Beobachter und Aktive des Tennissports an, von denen man das zunächst nicht unbedingt vermutet hätte. Jüngstes Beispiel: Iga Swiatek. Jener Dame, von der neben ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten, Tennis zu spielen, insbesondere ihre Bewunderung für Rafael Nadal bekannt ist. Jenem Mann wiederum, der über Jahre nicht nur der härteste Konkurrent Djokovics war, sondern auch regelmäßig als Referenz für die Anerkennung vom Publikum herangezogen wurde. Schlicht und einfach, weil diese dem Mallorquiner weitaus stärker zuteil wurde. 

Am Rande des WTA-1000-Events von Indian Wells jedenfalls erklärte Iga Swiatek, dass auch an ihr Novak Djokovics Versuch, Geschichte zu schreiben, nicht spurlos vorübergegangen sei. "Ich war der Meinung, dass er diesen Erfolg verdient hat, und dass, wenn es jemanden gibt, der es schaffen kann, er es ist", betonte die Polin. Ja, das Endspiel in Flushing Meadows, in welchem Daniil Medvedev Djokovics Träume jäh in drei Sätzen zunichte machte, hätte sie gar emotional berührt: "Ich habe geweint, als er das US-Open-Finale verlor, aber ja, seit meiner Kindheit war ich immer im Team Rafa", erklärte Swiatek - gleichzeitig relativierend, dass dies zwar an ihrem Fan-Dasein wenig ändere, aber sie auch in der Lage sei, außergewöhnliche Leistungen anzuerkennen. Etwas, übrigens, zu dem auch das Publikum an jenem Sonntag in New York City fähig gewesen war.

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Mittwoch
13.10.2021, 19:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 13.10.2021, 18:47 Uhr

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