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US Open: Alcaraz' Warnung an die Konkurrenz

Carlos Alcaraz spielt nach seiner langen Verletzungspause direkt wieder auf Spitzenniveau. Auch die erfolgreiche Titelverteidigung bei den US Open scheint möglich.

von SID
zuletzt bearbeitet: 01.09.2026, 22:06 Uhr

Carlos Alcaraz ist zurück auf der Tour
© Getty Images
Carlos Alcaraz ist zurück auf der Tour

Nach seiner beeindruckenden Comeback-Show setzte Carlos Alcaraz sein schelmisches Lächeln auf - und sendete eine kleine Warnung an die Konkurrenz. "Mein Niveau wird auf jeden Fall noch besser werden", tönte der Topstar im Anschluss an den lockeren Dreisatz-Erfolg zum Start in die US Open. Und das, obwohl sein Level schon gegen den Russen Roman Safiullin deutlich besser gewesen war, als viele Experten erwartet hatten.

Alexander Zverev, dessen Jagd auf den zweiten Grand-Slam-Erfolg erst in der Nacht auf Mittwoch deutscher Zeit starten sollte, jedenfalls wird sich keine Illusionen machen: Alcaraz, der Titelverteidiger aus Spanien, ist auch in diesem Jahr mindestens geteilter Topfavorit auf den Turniersieg. Das Fernduell auf dem Weg ins Traumfinale der beiden höchstgesetzten Spieler hat begonnen.

Alcaraz räumt alle Zweifel aus

"Nach dem Match habe ich mich körperlich großartig gefühlt. Ich bin wirklich, wirklich glücklich, dass ich es endlich geschafft habe", freute sich Alcaraz nach dem 6:4, 6:4 und 6:4 und räumte damit auch verbal die letzten Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit auf Wettkampfniveau aus. Dabei waren diese zuvor ja erheblich gewesen.

Die schwerwiegende Handgelenkverletzung aus dem April hatte Alcaraz bis zuletzt außer Gefecht gesetzt. Ohne Matchpraxis im Einzel war der siebenmalige Grand-Slam-Sieger nach New York angereist. Er hatte vor Turnierbeginn zudem gestanden, ungewohnt nervös zu sein - doch rostig wirkte er in keiner Phase der Erstrundenpartie.

Alcaraz war die Freude anzusehen

Alcaraz flitzte im Tanktop und mit seiner neuen langen Haarpracht über den Platz - die Freude über seine Rückkehr war ihm jederzeit anzusehen. Schmerzen, sagte er nachher, habe er im Handgelenk nun keine mehr. Und auch spielerisch lief es nach Plan. "Ich weiß nicht, wie es von außen aussah, aber ich hatte das Gefühl, dass ich ganz normal geschlagen habe - meinen eigenen Stil gespielt habe", freute sich der 23-Jährige.

Nach der verletzungsbedingten Absage von Jannik Sinner und dem dramatischen Erstrunden-Aus des serbischen Rekordmannes Novak Djokovic ist Alcaraz nun ganz sicher der prominenteste verbliebene Spieler im Feld. Die nächsten Aufgaben werden machbar, aber durchaus knifflig. In der zweiten Runde wartet zunächst der starke Portugiese Jaime Faria (23). Für Alcaraz bietet sich die Chance auf den nächsten Schritt zurück zu alter Stärke.

Hier das Einzel-Tableau aus New York

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Alcaraz Carlos

von SID

Dienstag
01.09.2026, 23:19 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.09.2026, 22:06 Uhr

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