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US Open: Ons Jabeur selbstbewusst gegen Entfesselungskünstlerin Iga Swiatek - "Weiß, was zu tun ist"

Wimbledon-Finalistin Ons Jabeur und Iga Swiatek ermitteln die Siegerin der US Open. Eine klare Favoritin gibt es nicht.

von SID/red.
zuletzt bearbeitet: 09.09.2022, 12:52 Uhr

© Getty Images
Ons Jabeur kann den Aufstieg ins Finale der US Open 2022 kaum glauben

Den ersten großen Wunsch hat sich Ons Jabeur in New York bereits erfüllt - sie hat endlich ihr Vorbild Andy Roddick getroffen, für den sie seit langer Zeit schwärmt. "Er sieht gut aus", sagte die 28 Jahre alte Tunesierin und fügte schnell an: "Sagt das aber nicht nicht meinem Mann."

Die noch deutlich größere Sehnsucht möchte die "Ministerin des Glücks", wie sie in ihrer Heimat genannt wird, am Samstagabend (22 Uhr/Eurosport) im mächtigen Arthur-Ashe-Stadium stillen. Jabeur will unbedingt den fünf Pfund schweren Siegerpokal bei den US Open in die Hände nehmen, nachdem sie vor zwei Monaten in Wimbledon so knapp ihren ersten Grand-Slam-Titel verpasst hatte. Doch sie muss dafür Iga Swiatek aus dem Weg räumen.

Jabeur großer Star in Tunesien

"Ich lerne aus allen Endspielen, die ich bestreite und habe vor allem in Wimbledon viel gelernt. Ich werde alles geben und will hier auf jeden Fall den Titel holen", sagte Jabeur: "Für mich ist es wichtig, die Dinge, die ich erreichen möchte, laut auszusprechen."

Die lebenslustige Athletin, die in Tunesien mittlerweile ein großer Star ist, setzte mit ihrem 6:1, 6:3-Sieg gegen die chancenlose Französin Caroline Garcia definitiv ein Ausrufezeichen vor dem Duell mit Swiatek, der Weltranglistenersten. Jabeur war enorm griffig, zeigte gute Variationen und servierte fast wie einst Roddick: Acht Asse standen am Ende in ihrer Statistik.

Swiatek erwartet "physisches Duell"

Aber es wird dennoch eine Höchstschwierigkeit, die Entfesselungskünstlerin aus Polen zu besiegen. Wie gegen Jule Niemeier im Achtelfinale kämpfte sich Swiatek auch im Halbfinale gegen Aryna Sabalenka aus der Bedrängnis und war am Ende beim 3:6, 6:1, 6:4-Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Swiateks Erfahrung in bedeutsamen Matches und die Arbeit mit ihrer Psychologin zahlen sich aus.

Früher geriet sie laut eigenen Angaben "in Panik", wenn es schlecht lief. "Jetzt fällt es mir einfach leichter, logisch zu überlegen, was ich ändern kann", sagte die Warschauerin, die ein "physisches Duell" mit Jabeur erwartet.

"Sie hat einen anderen Spielstil als die meisten Spielerinnen und hat ein tolles Händchen", sagte Swiatek über ihre Finalgegnerin: "Ich muss vorsichtig sein." Im Juni jubelte sie zum zweiten Mal auf der roten Asche von Paris, nun soll der erste ganz große Coup auf dem Hardcourt her. Doch die selbstbewusste Jabeur ist sich sicher: "Ich habe das Gefühl, dass ich genau weiß, was ich gegen sie tun muss."

Hier das Einzel-Tableau aus New York.

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von SID/red.

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zuletzt bearbeitet: 09.09.2022, 12:52 Uhr

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