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US Open: Roddick feiert Alcaraz-Rückkehr - „Ein großer Sieg“

Carlos Alcaraz wird seinen Titel bei den US Open verteidigen. Andy Roddick hatte damit nicht mehr gerechnet – und erklärt die Rückkehr des Spaniers zur hervorragenden Nachricht für das gesamte Tennis.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 21.08.2026, 16:40 Uhr

Für Andy Roddick ist die Nachricht des Comebacks von Carlos Alcaraz "ein großer Sieg"
© Getty Images
Für Andy Roddick ist die Nachricht des Comebacks von Carlos Alcaraz "ein großer Sieg"

Andy Roddick hatte Carlos Alcaraz für die US Open eigentlich schon abgeschrieben. Nach viereinhalb Monaten ohne Match und der Absage für Cincinnati rechnete der frühere Weltranglistenerste nicht mehr mit einem Start des Spaniers in New York. Nun gibt Roddick gerne zu, danebengelegen zu haben. „Ich bin positiv überrascht, und meine Vermutungen waren falsch“, erklärte der US-Open-Champion von 2003 gegenüber Eurosport. Seine Freude darüber ist groß: Alcaraz sei für ihn schlicht „der aufregendste Spieler im Tennis“.

Dass der 23-Jährige tatsächlich grünes Licht gegeben hat, interpretiert Roddick zugleich als gutes Zeichen für dessen lädiertes rechtes Handgelenk. Zuletzt hatte Alcaraz die Intensität im Training deutlich erhöht und unter anderem eine vierstündige Einheit absolviert. „Wenn er spielt, muss ich davon ausgehen, dass das Risiko einer schweren Verletzung praktisch bei null liegt“, so Roddick. Nach der anschließenden Rücksprache mit seinem Team fiel die Entscheidung: Der Titelverteidiger wagt in Flushing Meadows sein Comeback.

“Albtraum” ist vermieden

Wie konkurrenzfähig Alcaraz nach der langen Pause tatsächlich sein wird, steht freilich auf einem anderen Blatt. Roddick hält selbst ein Aus in den ersten Runden für denkbar. Fehlende Matchpraxis und müde Beine könnten zunächst ihren Tribut fordern. Eine Möglichkeit, vor dem Einzel ein wenig Wettkampfluft zu schnuppern, wäre das Mixed-Doppel. „Ich denke, er sollte Mixed spielen, wenn er kann“, findet der Amerikaner.

Das Ergebnis in New York ist für Roddick ohnehin zunächst zweitrangig. Entscheidend sei, dass einer der größten Publikumsmagneten der Tour wieder da ist. Zumal auch hinter Jannik Sinner aufgrund dessen Knieproblemen noch ein Fragezeichen steht. Ein US-Open-Turnier ohne die beiden hätte Roddick als „Albtraum“ empfunden. So überwiegt die Vorfreude: Alcaraz’ Rückkehr sei „fantastisch“ und nicht weniger als „ein großer Sieg für das Tennis“.

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21.08.2026, 18:20 Uhr
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