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US Open: Roger Federer legt eine standesgemäße Gala hin

Gestern Abend hat das Arthur Ashe Stadium noch einmal Roger Federer gehört. Und der Maestro hat die Fans erneut verzückt.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 26.08.2026, 08:41 Uhr

Roger Federer am Dienstagabend in New York City
© Getty Images
Roger Federer am Dienstagabend in New York City

Die US Open sind längst ein dreiwöchiges Event, da muss man sich gar nichts vormachen. Da ist zum einen das Mixed-Doppel-Turnier, das in diesem Jahr zum zweiten Mal komprimiert und mit Starbesetzung in der Woche der Qualifikations-Matches ausgetragen. Da ist der „vorgezogene“ Kids Day, der ja bis vor wenigen Jahren immer am Sonntag vor Beginn der Hauptfeldmatches abgehalten wurde.

Und da ist in diesem jähr ganz speziell die Rückkehr von Roger Federer ins Arthur Asche Stadium, die gestern Abend in einem Schaukampf-Event mündete. Standesgemäß trug Federer da zwei Siege davon: Im Einzel gewann er gegen Andy Roddick mit 6:3, danach gab es einen Doppel-Satz, den Federer gemeinsam mit John McEnroe gegen Roddick und Andre Agassi mit 7:5 für sich entscheiden konnte.

Das Highlight der Woche findet für Roger Federer allerdings gut drei Autostunden entfernt von Flushing Meadows statt: Am Samstag wird der 20-malige Grand-Slam-Champion offiziell in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Es ist anzunehmen, dass mindestens einer seiner drei Spielpartner in Newport, Rhode Island, anwesend sein und vielleicht sogar die Laudatio auf Federer halten wird.

Andre Agassi, Andy Roddick, Roger Federer und John McEnroe
© Getty Images

Andre Agassi, Andy Roddick, Roger Federer und John McEnroe

Federer mit fünf Titeln bei den US Open

Bei den US Open hat der mittlerweile 45-jährige Maestro fünf Mal in Folge gewonnen, der letzte Titel datiert allerdings aus dem Jahr 2008. Danach kam immer etwas dazwischen, wie etwa im Endspiel 2009 ein Comeback von Juan Martin del Potro. 

Was der Stimmung am Dienstagabend natürlich keinen Abbruch getan hat. Das Roger Federer einen enthusiastischen Empfang durch die Fans bekommen hat, versteht sich von selbst. Und dass Anna Wintour den Münzwurf vor dem Einzel gegen Andy Roddick vorgenommen hat, fast auch. 

Dem Chef persönlich hat es jedenfalls gefallen: „Es ist unglaublich. Ich habe unfassbare Erinnerungen an diesen Court, die Fans hier, die Stadt. In den Jahren 2004 und 2005 hat hier mit meinen Siegen alles begonnen, meine Liebe zu New York.“ Die längst auf Gegenseitigkeit beruht.

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Mittwoch
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