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US Open: Swiatek oder Jabeur - wer ist die Favoritin?

Iga Swiatek spielt heute gegen Ons Jabeur (ab 22 Uhr live bei ServusTV, Eurosport und in unserem Ticker) um den Titel bei den US Open 2022. Die bisherigen vier Matches der beiden gegeneinander haben eine ausgeglichene Bilanz gebracht.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 10.09.2022, 07:18 Uhr

In Rom hat Iga Swiatek gegen Ons Jabeur glatt gewonnen
© Getty Images
In Rom hat Iga Swiatek gegen Ons Jabeur glatt gewonnen

Iga Swiatek, das mag eine gar nicht so abwegige Vermutung sein, wird dem Endspiel der US Open  gegen Ons Jabeur fast erleichtert entgegen blicken. Denn im Gegensatz zu den Powerspielerinnen Juel Niemeier und Aryna Sabalenka, gegen die Swiatek große Probleme gehabt hat, kommt die Tunesierin eher über die Finesse. Der Slice von Jabeur ist zwar giftig - aber bei weitem nicht so gefährlich wie die Treibschläge vor allen von Niemeier, die der Weltranglisten-Ersten auf dem schnellen Court kaum Zeit ließ, um mit ihrer Vorhandbewegung fertig zu werden.

Dazu kommt: Während Swiatek mit ihren beiden Titel in Roland Garros 2020 und in diesem Jahr bereits als Grand-Slam-Siegerin firmieren darf, fehlt Jabeur ein Erfolg in dieser Kategorie noch. In Wimbledon standen alle Zeichen auf Turniersieg, ehe Elena Rybakina im Endspiel die wohl beste Leistung ihrer Karriere zeigte.

Direkten Vergleich gab es zwischen Swiatek und Jabeur in der laufenden Saison lediglich einen: im Finale von Rom. Dass Swiatek diese Partie mit 6:2 und 6:2 für sich entschied, muss nicht viel bedeuten. Jabeur hatte in den Woche davor in Madrid reüssiert, während Swiatek ausgeruht ins Foro Italico gekommen war. Die Polin ordnete ihren glatten Sieg dann auch als einen dem engen Spielverlauf nicht entsprechenden ein.

Jabeur lässt keine Breakchance zu

Auf Hartplatz haben Swiatek und Jabeur zwei Partien bestritten, die erste gewann die Polin 2019 in Washington, die zweite ging 2021 in Cincinnati an Jabeur. Die im selben Jahr auch das Match in Wimbledon gewann.

Im Halbfinale am Donnerstag hat Jabeur mit ihrem Sieg gegen Caroline Garcia den besseren Eindruck hinterlassen. Denn Garcia war mit der Empfehlung ihres Turniersieges in Cincinnati nach New York gekommen, hatte ihre Siegesserie dort auf 13 Matches ausgebaut. Und konnte sich gegen Jabeur keine einzige Breakchance erarbeiten.

Dass es gegen Swiatek ebenso problemlos abläuft, davon ist eher nicht auszugehen. Zumal Ons Jabeur in der Vorschau auf das Endspiel mit recht angemerkt hat, dass Iga keine Finalmatches verliere. Und tatsächlich: In der laufenden Saison hat die Branchenprima sechs Mal am letzten Turniertag aufgeschlagen. Und alle sechs Titel auch geholt.

Hier das Einzel-Tableau der Frauen

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von Jens Huiber

Samstag
10.09.2022, 10:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.09.2022, 07:18 Uhr

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