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US Open Tennis Panel: So gewinnt Angelique Kerber in New York

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres 2019 steht an. Wir haben uns mal wieder bei einigen Experten umgehört. Heute zu den CHancen der deutschen Nummer eins bei den Frauen auf den zweiten Titel nach 2016.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 23.08.2019, 11:38 Uhr

Play it like it´s 2016, Angie!
© Jürgen Hasenkopf
Play it like it´s 2016, Angie!

Frage: Diese drei Dinge müssen eintreten, damit Angelique Kerber um den Titel mitspielen kann ...

Markus Theil (Eurosport): a) Unverkrampfte Siege in den ersten drei Runden. b)  Spielerisch überzeugende Siege in den zweiten 3 Runden. c) Ein Finale wie 2016. 

Marcel Meinert (Sky): Ich habe ja gerade im Damentennis viel Fantasie, aber das ist ne Herausforderung: 1. Etwas Losglück (daran haperte es zuletzt massiv - Kristina Mladenovic ist so gesehen in Ordnung), 2. Mehr positive Energie auf und neben dem Platz (wer auch immer die aktuell ins Team bringen soll), 3. Ein Sieg über den inneren Schweinehund und einen über eine große Gegnerin - Angie braucht Erfolgserlebnisse!

Jörg Allmeroth (tennisnet): Diese drei Dinge müssten dier berühmten drei Wünsche sein, die man bei einer guten Fee frei hätte. Hat Kerber aber nicht. Bei ihr weiß man ja nie, was kommt. Aber in diesem Jahr traf dieser Satz nur noch bedingt zu. Sie war zu oft berechenbar, nicht zum Guten indes.

Oliver Faßnacht (Eurosport): Da ich keine sinnlosen-, utopischen- , albernen Gründe anführen möchte, sage ich einfach nur :  es wird nicht passieren. Wohlwissend, dass im Damentennis fast alles passieren kann.  Also, na gut, überzeugt … sie muss 1.) unbändige Lust haben … sich 2.) unsagbar gut auf dem Court fühlen … und  3.) irgendwie durch die erste Woche kommen, um das derzeit für mich Undenkbare doch denkbar werden zu lassen. 

Sebastian Kayser (BILD): Ihre Gegnerinnen müssen aufgeben, nur so kommt sie in ihrer gegenwärtigen Verfassung durch. Das würde reichen, dann braucht es kein zweites und drittes Ding.

Paul Häuser (Sky): Angelique Kerber hat keine Chance bei den US Open den Titel zu holen. In ihrem Spiel gibt es derzeit zu viele Baustellen und es mangelt vor allem am so wichtigen Selbstbewusstsein. Kerbers Situation ist aus meiner Sicht nicht ganz so schlimm wie bei Alexander Zverev, aber auch sie bräuchte dringend einen frischen Input durch einen Coach, der zu ihr passt. Ein Didi Kindlmann oder auch ein Sven Groeneveld könnten sicher neue Impulse liefern und ihr Spiel wieder beflügeln. Dafür braucht es aber auch bei Kerber, wie auch bei Zverev, die Bereitschaft sich für einen neuen Coach zu öffnen.

Florian Goosmann (tennisnet): Da müssen mehr als drei Dinge eintreten. Andererseits: Spielt sich Kerber ins Turnier, ist vieles möglich, das kennt man ja. Kiki Mladenovic in Runde 1 ist natürlich ein schöner Stolperstein, wenn die ihr Spiel zusammenkriegt – wie 2017 in Stuttgart… Den US-Open-Siegercoach aus dem Vorjahr hat sie ja an ihrer Seite.

Tom Häberlein (SID): Drei Dinge reichen da im Moment nicht.

Alexander Tagger (Kleine Zeitung, Österreich): Bei den Damen ist bekanntlich alles möglich, Prognosen abzugeben äußerst schwierig - zu unkonstant agieren die Topspielerinnen. Welche drei Dinge passieren müssen? Naomi Osaka, Serena Williams und Karolina Pliskova müssen vor ihr ausscheiden ...

Robert M. Frank (tennisnet): Erstens muss Kerber natürlich besser spielen als bei den letzten beiden Erstrunden-Niederlagen auf Hartplatz in Cincinnati sowie in Toronto. Zweitens muss bei den US Open auch ein bisschen das sogenannte Momentum mitspielen: Bei einem Erfolgserlebnis kann Kerber schnell wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und durchaus um den Titel mitspielen. Drittens würde der deutschen Nummer eins wohl eine klare Neuordnung ihres Trainerstabs guttun. Mehr Konstanz beim eigenen Personal dürften Kerbers Spiel mittel- und langfristig wieder zu kontinuierlichen Fortschritten weiterhelfen.

Jens Huiber (sportradio360): Sie muss körperlich topfit sein. Sie muss selbst dran glauben. Und sie muss letzteres ihre Gegnerinnen spüren lassen. 

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