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Wimbledon 2021: Ash Barty und ein Stück australische Tennisgeschichte

Ash Barty hat sich mit ihrem Finalerfolg über Karolina Pliskova zur ersten australischen Wimbledon-Siegerin seit 1980 gekrönt. Der damaligen Siegerin gedachte die Weltranglistenerste bereits wenige Minuten nach ihrem Triumph. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 11.07.2021, 10:42 Uhr

Barty war sich ihrem geschichtsträchtigen Titelgewinn in Wimbledon bewusst
Barty war sich ihrem geschichtsträchtigen Titelgewinn in Wimbledon bewusst

Exakt 50 Jahre ist es her, da krönte sich Evonne Goolagong zur strahlenden Siegerin an der Church Road, zur Siegerin des Grand Slams von Wimbledon. Ein goldenes Jubiläum, das im Jahr 2021 die Krone aufgesetzt bekam. Und zwar von Ashleigh Barty, die sich mit ihrem Drei-Satz-Erfolg über Karolina Pliskova als erste australische Spielerin seit 1980 (als noch mal Evonne Goolagong gewann) zur Siegerin im All England Tennis Club verewigte. 

Ein geschichtsträchtiger Moment für den australischen Tennissport, dem sich auch die Siegerin vollkommen bewusst zeigte. "Das ist unglaublich", meinte Barty nach ihrem Triumph. "Ich hoffe, ich habe Evonne stolz gemacht." Der Titel in Wimbledon, er sei ein enorm wichtiger für die Weltranglistenerste, wie diese im Zuge der Siegerehrung betonte: "Ich habe lange gebraucht, um es in Worte zu fassen, dass ich es wagen wollte zu träumen und zu sagen, dass ich dieses unglaubliche Turnier gewinnen wollte", so Barty. 

Barty gewinnt Juniorinnen-Titel 2011

Es ist dies der bereits zweite Titel für Ash Barty, wenngleich die Australierin den ersten im Juniorinnen-Bewerb des Rasen-Majors eingefahren hatte. "Meinen Traum jetzt leben zu können, mit allen hier, das hat es besser gemacht, als ich es mir je hätte vorstellen können", zeigte sich Barty emotional, die in Wimbledon ihren nunmehr zweiten Grand-Slam-Titel auf Damen-Ebene feiern durfte, nachdem die Weltranglistenerste bereits 2019 in Roland Garros triumphiert hatte. 

Die große Besiegte an diesem Nachmittag in London, Karolina Pliskova, zeigte sich trotz der herben Enttäuschung kämpferisch: "Ich habe gemischte Gefühle. Es ist klar, dass mein Traum immer war und immer sein wird, einen Grand Slam zu gewinnen, das habe ich versucht, seit ich angefangen habe. Das wird auch weiterhin das Ziel sein", so Pliskova. Sie wisse, sie würde weitere Chancen bekommen. Und deshalb sei für die Tschechin auch klar: "Ich werde nicht aufgeben."

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von Michael Rothschädl

Sonntag
11.07.2021, 09:46 Uhr
zuletzt bearbeitet: 11.07.2021, 10:42 Uhr

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