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Wimbledon 2021: Im Re-Live - Roger Federer profitiert nach vier Sätzen von Adrian Mannarinos Aufgabe

Roger Federer trifft zum Auftakt des Wimbledon-Turniers 2021 auf Adrian Mannarino. Das Match gibt es ab ca. 16 Uhr live im TV und Livestream bei Sky und in unserem Liveticker.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 29.06.2021, 19:53 Uhr

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Fazit

Roger Federer gewinnt sein Erstrundenmatch mit Biegen und Brechen am grünen Tisch, weil sich Adrian Mannarino im vierten Satz das Knie unglücklich verdrehte und sich anschliessend nicht mehr bewegen konnte. Damit kommt der Schweizer, der nach drei schwachen ersten Sätzen verdientermassen mit 1:2 hinten lag, mit einem blauen Auge davon. Erst im vierten Satz konnte der Maestro sich zunehmend ins Spiel arbeiten und war zum Zeitpunkt der Verletzung des Franzosen immerhin schon ein Spiel vorne. Zum Entscheidungssatz wäre es also womöglich auch so gekommen. Klar ist jedenfalls, dass der 39-jährige Wimbledon-Rekordsieger, der heute erst sein neuntes Einzel in 2021 absolvierte, eine klare Leistungssteigerung benötigt. Sonst dürfte es dieses Jahr schwer werden, es in die zweite Turnierwoche zu schaffen.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 6:2, 0:0 (Aufgabe Mannarino)

Der Franzose zögert noch kurz, geht dann aber vor dem nächsten Aufschlag des Schweizers zum Schiedsrichter. Er wirft das Handtuch. Roger Federer bekommt den Einzug in die zweite Runde somit wegen der Verletzung von Adrian Mannarino geschenkt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 6:2, 0:0

Adrian Mannarino kommt aufs Feld, kann sich beim ersten Aufschlag von Roger Federer aber schon wieder nicht zum Ball bewegen. 15:0 für den Schweizer.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 6:2

Die Nummer 41 der ATP-Weltrangliste ist nicht gewillt das Handtuch zu werfen, was grundsätzlich nachvollziehbar ist. Allerdings kann er sich kaum noch bewegen. Bei 0:40-Rückstand returniert Federer nah an den Franzosen, der immerhin noch einen Rückhand-Cross-Winner auspackt. Beim zweiten Breakball kommt er dann aber wieder nicht hinter den Ball und verschlägt die Kugel klar ins Aus. Das ist das 6:2 für Roger Federer, der damit den fünften Satz erzwingt. Ob dieser aber tatsächlich über die Bühne gehen kann, bleibt noch abzuwarten.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 5:2

Adrian Mannarino bekommt nicht einmal mehr den Aufschlag übers Netz, weil er sich kaum noch bewegen kann. Mit 0:30 gerät er nach zwei Doppelfehlern ins Hintertreffen.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 5:2

Mannarino geht gar nicht mehr zum Return hin und lässt den Ball passieren. Damit erhöht Roger Federer im vierten Satz auf 5:2. Der Franzose will es aber noch nicht so richtig wahrhaben und gibt nicht auf.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:2

Mannarino ist zurück auf dem Feld und es geht weiter beim Stand von 15:15. Der Schweizer bringt aber erst ein Ass aufs Feld und profitiert dann davon, dass der Franzose sich beim Richtungswechsel gar nicht mehr bewegt. Das sieht ehrlich gesagt nicht so aus, als könnte die Partie langfristig fortgesetzt werden.

Medical Timeout bei Mannarino

Adrian Mannarino steht wieder, braucht allerdings einen Medical Timeout. Er wird jetzt auf dem Platz behandelt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:2

Federer spielt einen bärenstarken Cross und erwischt Mannarino damit völlig auf dem falschen Fuss. Der Franzose stürzt und verdreht sich dabei das Knie. Das sieht ehrlich gesagt gar nicht gut aus. Schwer zu sagen, ob der 33-Jährige überhaupt weitermachen kann.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:2

Federer verschlägt direkt nach kurzer Rallye einen weiteren Vorhand-Schlag. Die Leichtigkeit will sich beim Weltranglistenachten einfach nicht mehr dauerhaft einstellen. Immer wieder unterlaufen ihm auch ganz bittere Fehler, womit er direkt mit 0:15 in Rückstand gerät.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:2

Adrian Mannarino bleibt im Spiel und kann seinen Spielball verwerten. Ein nach innen gezogener scharfer Aufschlag bringt den entscheidenden Freipunkt. Damit verkürzt er auf 2:4. Das liest sich eindeutiger, als es ist. Faktisch ist er nur ein Break hinten.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:1

Federer spekuliert auf einen Aufschlag nach aussen, aber Mannarino serviert eiskalt nach innen. Das ist das Ass zum Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:1

Dann allerdings fehlen einem Cross des Franzosen ein paar Millimeter, was dem Schweizer einen Breakball einbringt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:1

Adrian Mannarino bleibt allerdings dran. Beim 15:30-Rückstand bringt ihm ein weiterer bärenstarker Aufschlag nach aussen den Freipunkt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:1

Wieder ein Netzroller zu Gunsten des Schweizers, der nach dem Return von Mannarino, der hoch an der Kante abspringt, nur noch den Passierball spielen muss.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 4:1

Das Aufschlagspiel des Weltranglistenachten ist jetzt um Welten stärker als in den letzten beiden Sätzen. Mit einem Ass gewinnt der Maestro das fünfte Spiel des vierten Satzes und erhöht auf 4:1.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 3:1

Aufschlag nach aussen, hoher Return, Vorhand-Longline-Winner. Manchmal kann Rasentennis auch so einfach sein wie bei diesem Federer-Punkt zum 15:0, ehe der Schweizer per "Serve and Volley" nachlegt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 3:1

Adrian Mannarino muss beim 40:15 über den zweiten Aufschlag kommen, weshalb Roger Federer ins Feld rückt, um sofort aggressiv zu attackieren. Den riskanten Return jagt er jedoch erneut ins Netz. Damit verkürzt der Franzose auf 1:3.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 3:0

Der 33-Jährige leistet sich einen Doppelfehler, kann anschliessend gegen einen wenig platzierten Return des Schweizers den Vorhand-Cross-Winner im Winkel unterbringen. 30:15.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 3:0

Mannarino kommt mit einem scharf nach innen gezogenen Aufschlag zum Freipunkt. 15:0.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 3:0

Im Handumdrehen gewinnt Federer sein Aufschlagspiel zu Null und zieht mit 3:0 im vierten Satz von dannen. Faktisch ist der Franzose aber nur ein Break hinten. Noch ist der fünfte Satz also nicht gebucht.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 2:0

Roger Federer ist jetzt zurück im Match und bringt vor allem auch die Aufschläge wieder auf den Platz. Das Publikum ist da und unterstützt den achtmaligen Wimbledon-Champion zusätzlich, der mit drei leichten Bällen mit 40:0 davonzieht.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 2:0

Mannarino muss über den zweiten Aufschlag kommen und Federer wittert die Chance, um zu attackieren. Mit Erfolg. Mit einem Stopp-Ball lockt er den weit hinten stehenden Franzosen nach vorne und vollstreckt dann per Volley auf 2:0.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 1:0

Mit einer ordentlichen Portion Glück, weil die Netzkante ihm jetzt den Punktgewinn beschert, sichert sich der Schweizer zwei Breakbälle.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 1:0

Roger Federer geht beim Return volles Risiko, aber der Cross ist knapp im Aus. - Denkt zumindest der Schiedsrichter. Die Challenge des Schweizers zeigt, dass der Ball sehr wohl passt, womit King Roger mit 15:0 in Führung geht. Das beflügelt ihn dermassen, dass er im nächsten Ballwechsel den Vorhand-Cross-Winner auf den grünen Untergrund zaubert. Findet der Maestro jetzt in die Partie zurück?

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 1:0

Federer streut einen völlig überraschenden Richtungswechsel in der Rallye ein, mit dem er Mannarino auf dem völlig falschen Fuss erwischt. Den Spielball kann er dann auch im Rahmen eines der besten Ballwechsel der Partie verwerten. Mannarino holt zwar mehrere unmögliche Bälle heraus, kann gegen den am Netz stehenden Federer aber nicht mehr genug Druck aufbauen, dessen dritter Volley dann den Spielgewinn zum 1:0 bringt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 0:0

Stark! Mit einem nach aussen gezogenen Aufschlag wehrt King Roger den Breakball ab. Mannarino kann nicht mehr kontrolliert returnieren. Wieder Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 0:0

Mannarino ist jetzt da, zwingt Federer, der die Bälle nur verteilt und seinem Gegner sonst das Feld überlässt, zum Fehler, und sichert sich eine frühe Breakchance.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 0:0

Immer mal wieder zaubert auch der Maestro einen starken Ball aufs Feld wie hier bei diesem Vorhand-Longline-Winner, mit dem er den zur anderen Seite startenden Mannarino völlig auf dem falschen Fuss erwischt. Dennoch bleibt die Fehlerquote beim Schweizer insgesamt zu hoch. Anstatt einen seiner Spielbälle zu verwerten, jagt er die Kugel mal wieder fahrig ins Netz. Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6, 0:0

Roger Federer darf den vierten Satz jetzt wieder eröffnen und kommt mit einem eigenen "Serve and Volley" zum ersten Punkt. Prompt will der 39-Jährige diese Kombination wiederholen, fängt sich dann aber einen sensationellen Lob des Franzosen, der noch genau im Feld landet. 15 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:6

Mannarino verwertet den Satzball mit seinem Universalrezept: Slice-Aufschlag nach aussen, ans Netz rücken und per Volley vollstrecken. Mit 6:3 geht dieser Satz damit deutlich an die Nummer 41 der ATP-Weltrangliste, die gegen den achtmaligen Wimbledon-Sieger somit mit 2:1 in Führung geht.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:5

Ein weiterer scharfer Aufschlag nach innen beschert dem 33-Jährigen jetzt den Satzball. Federer kann nicht mehr kontrolliert returnieren.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:5

Ein scharfer Aufschlag nach innen bringt Mannarino den Freipunkt. Anschliessend verfehlt er allerdings mit einem Grundlinienschlag das Spielfeld um eine Haaresbreite. 30 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:5

Federer bäumt sich noch einmal auf und profitiert in einer beidseitig sehr intensiv geführten Rallye nun von einem Return-Fehler des Franzosen. 15 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 3:5

Der spektakuläre Punkt beflügelt den Schweizer, der mit Freipunkt und Ass das Aufschlagspiel gewinnt, womit er auf 3:5 verkürzt. Jetzt kann Mannarino allerdings selbst den dritten Satz ausservieren.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:5

Der Punkt zum 30:15 ist hingegen ganz grosses Tennis. Federer bringt einen Cross-Stopp rüber, den Mannarino erläuft. Beim Passierball zaubert Federer einen Über-Kopf-Lob über den Franzosen hinweg ins Hinterfeld.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:5

Roger Federer kann sich weiterhin zu selten auf seinen ersten Aufschlag verlassen und hat nun selbst erstmals das Glück, dass ein Netzroller zu seinen Gunsten ihn davor bewahrt, mit 0:30 in Rückstand zu geraten. Stattdessen heisst es 15 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:5

Adrian Mannarino lässt den Schweizer nicht zu Gegenspiel kommen und erhöht mit einem starken Aufschlagspiel zu 15 auf 5:2. Das geht jetzt deutlich zu einfach. Roger Federer muss nun gegen den Satzverlust servieren.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:4

Die erste Breakchance nutzt Mannarino bereits, weil Federer nach zweitem Aufschlag direkt den auf Sicherheit gespielten Return des Franzosen im Netz versenkt. Was ist heute nur los mit dem achtmaligen Wimbledon-Sieger, dessen Klasse seit dem ersten Satz kaum noch durchblitzte. Mannarino geht mit 4:2 in Führung.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:3

Es scheint so, als wäre das Aufbäumen des Schweizers nur von kurzer Dauer gewesen. Jetzt ist die Fahrigkeit wieder zurück im Spiel. Mannarino muss sich gegen die schwachen Bälle von Federer nicht allzu sehr strecken, geht in Windeseile mit 40:0 in Führung und hat nun drei Chancen zum Break.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:3

Federer will einen zweiten Aufschlag aggressiv attackieren und geht im Feld mit der Rückhand sofort auf den Longline-Winner. Den Schlag knallt er allerdings zu niedrig ins Netz. Der Franzose erhöht damit auf 3:2.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:2

Adrian Mannarino serviert jetzt aber ebenfalls wieder tadellos. Mit einem Ass zum 40:0 sichert er sich drei Spielbälle.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 2:2

Das Re-Break hat den Schweizer vitalisiert. Auf einmal gelingen ihm scheinbar alle Schläge und die Leichtigkeit ist wieder da. Mit einem Vorhand-Cross-Winner macht King Roger einen Haken an das perfekte Aufschlagspiel zu Null und gleicht auf 2:2 aus.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 1:2

Jetzt muss der Maestro nachsetzen. Im ersten Ballwechsel punktet er zumindest mit einem starken Volley-Cross, der alles andere als leicht zu nehmen war, ehe er anschliessend einen weiteren Rückhand-Longline-Winner aufs Feld bringt. 30:0.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 1:2

Roger Federer legt noch einmal alles rein und schafft das möglicherweise überlebenswichtige Re-Break. Adrian Mannarino hat zwar die Initiative, aber der Schweizer zaubert dann gegen einen starken Cross nach aussen einen sensationellen Rückhand-Longline-Winner aufs Feld. Damit verkürzt der Weltranglistenachte auf 1:2.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Jetzt kommt der Franzose dem Schweizer zur Hilfe und setzt einen Vorhand-Cross fahrig ins Netz. Das beschert dem Federer-Express noch einen Breakball, den der Weltranglistenachte aber abermals nicht nutzt. Er hinterläuft schon wieder einen Cross, nur um anschliessend den Vorhand-Cross ins Netz zu verschlagen. Wieder Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Federers Rückhand-Cross landet im Aus, was dem 33-jährigen Franzosen den Spielball einbringt. Der Maestro lässt aber nicht locker und kann mit einem aggressiven Return den nächsten Einstand erzwingen.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Bärenstark! Mannarino knallt einen Rückhand-Cross in der anschliessenden Rallye mit viel Risiko knapp hinters Netz. Was für ein Winkel! Das kann Federer nicht mehr verteidigen. Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Mal wieder kommt Mannarino mit dem Aufschlag-Slice nach aussen zum Freipunkt. Dann aber gibt Federer das wichtige Lebenszeichen ab und sichert sich mit einem starken Vorhand-Winner den Punkt zur Breakchance. Das Publikum ist da.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Der achtmalige Wimbledon-Champion stemmt sich jetzt aber noch einmal voll dagegen und erläuft sich einen schwierigen Slice-Cross des Franzosen. Das ist ein wichtiger Punkt zum 30:15, an den er nun aber anknüpfen muss.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:2

Wahnsinn! Auch beim ersten Breakball jagt der Maestro einen Vorhand-Longline-Schlag völlig ferner liefen ins Seitenaus. Was ist nur mit dem Weltranglistenachten los, der heute wirklich keinen guten Tag erwischt hat. Das ist das 2:0 für Adrian Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:1

Die Fehlerquote beim Federer-Express steigt gerade ins Unermessliche. Immer wieder verziehen dem Schweizer völlig leichte Bälle. Mit 15:40 gerät er deshalb jetzt ins Hintertreffen. Zwei Breakbälle für Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:1

Bei den Returns von Roger Federer stimmt im Moment nicht viel. Mit zwei unerzwungenen Fehlern schenkt er die Chance zum Break her. Adrian Mannarino kann mit 1:0 in Führung gehen.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:0

Der Franzose hat allerdings in vielen Situationen das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Mit einem Cross nach aussen ist eigentlich der Punkt schon beim Schweizer, der ans Netz nachrückt und für den Volley bereitsteht. Mannarino findet aber nicht etwa den einzigen Winkel, sondern bekommt erneut Hilfe von der Netzkante, die den Ball per Passierball ins Hinterfeld trägt. Vorteil Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:0

Mannarino leistet sich einen Doppelfehler und muss dann erneut über den zweiten Aufschlag kommen, den Federer mit maximaler Aggression attackiert. Er jagt dem Franzosen einen sehenswerten Vorhand-Longline-Winner um die Ohren. Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:0

Roger Federer bekommt bei den Aufschlägen des Franzosen einfach kaum Gegenspiel. Jetzt spekuliert er darauf, dass wieder der Slice-Aufschlag nach aussen kommt. Der Franzose serviert scharf nach innen und sichert sich mit einem Ass zwei Spielbälle.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7, 0:0

Mannarino eröffnet den dritten Satz mit einem scharfen Aufschlag nach innen, der ihm einen weiteren Freipunkt beschert. 15:0.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:7 (3:7)

Adrian Mannarino serviert scharf nach aussen und kommt damit zum Freipunkt. Damit gewinnt er den ersten Tie-Break, den er jemals gegen Roger Federer spielte, mit 7:3 und gleicht auf 1:1 in Sätzen aus.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (3:6)

Mannarino will etwas zu viel und setzt trotz Aktivität in der Rallye einen Vorhand-Cross knapp neben den Winkel. Anschliessend glückt dem Schweizer ein Ass. Die ersten zwei Satzbälle sind damit abgewehrt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (1:6)

Mannarino findet mit einem Rückhand-Cross den linken Winkel. Federer kann nur noch unkontrolliert ins Netz returnieren. Das bringt dem Franzosen fünf Satzbälle ein.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (1:5)

Die Netzkante hilft Mannarino nach starkem Slice-Aufschlag nach aussen erneut. Federer returniert zwar stark, punktet dann aber mit dem nächsten Netzroller zum 5:1.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (1:4)

Wahnsinn! Auch Federer muss über den zweiten Aufschlag kommen und trifft den Ball direkt beim zweiten Return mit dem Rahmen. Anschliessend kommt auch noch Pech dazu, weil Mannarino einen scharfen Aufschlag nach aussen an die Netzkante jagt. Die Kugel dreht sich glücklich über das Netz hinweg und prallt kurz dahinter auf. Das ist nicht zu verteidigen. 4:1 für Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (1:2)

Mannarino will den "Serve and Volley" spielen, verschlägt den Volley aber viel zu leichtfertig um mehrere Meter ins Aus. Nur noch 1:2 aus Sicht des Schweizers, der nun wieder servieren darf.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6 (0:2)

Federer serviert zuerst, verschlägt in der kurzen Rallye dann aber den Vorhand-Schlag ins Netz. Das ist das erste Mini-Break für den Franzosen, der anschliessend mit seinem ersten Aufschlag direkt zum Freipunkt kommt.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:6

Alles sieht schon nach Tie-Break aus, aber bei 40:0-Führung wird der Franzose dann etwas zu fahrig und lässt sich gleich zwei Mal rasch die Initiative abnehmen, was Federer zuletzt auch mit einem Stopp verwertet. Der dritte Spielball sitzt dann aber, weil Mannarino mit einem Vorhand-Cross genau den Winkel trifft. Der Schweizer kann nicht mehr kontrolliert returnieren. Die Partie geht somit in den Tie-Break.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:5

Die Nummer 41 der Welt kommt erst zum Freipunkt und erhöht dann mit einem weiteren "Serve and Volley". Eigentlich ist es so einfach: Slice-Aufschlag nach aussen, nach vorne rücken und dann den Volley ins leere Halbfeld drücken. Dennoch findet der Schweizer kein Patentrezept dagegen.

Federer-Mannarino: 6:4, 6:5

Das lässt sich der Schweizer nicht mehr nehmen. Der Aufschlag nach aussen ist zu stark, sodass der Franzose nur noch hoch ins T-Feld returnieren kann. Federer verwertet seinen Spielball mit einem Volley-Winner und erhöht auf 6:5. Nun kann sich Mannarino nur noch in den Tie-Break retten.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:5

Das ist aber auch typisch Roger: Ausgerechnet in dieser brenzligen Situation glückt dem Schweizer ein Ass, das ihm den wichtigen Spielball einbringt.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:5

Mannarino schüttelt aus der Rückhand einen unglaublichen Cross-Stopp, bei dem Federer gar nicht mehr startet. Anschliessend will der Schweizer es seinem Gegner nachmachen, setzt den Vorhand-Stopp aber ins Netz. 30 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:5

King Roger eröffnet mit einem Ass und zwingt den Franzosen dann mit einem weiten Ball nach aussen zum Rückhand-Cross-Fehler. 30:0.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:5

Der Franzose erzwingt den 5:5-Ausgleich, weil ein Federer-Cross abermals ins Aus verzieht. Der Schweizer lässt in vielen Situationen noch sein sonst so perfektes Timing vermissen. Es ist allerdings eben auch erst sein neuntes Einzel im kompletten Jahr 2021.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:4

Gegen einen etwas zu passiven Federer zaubert Mannarino einen starken Rückhand-Cross-Winner aufs Feld. Nach Aufschlag nach aussen kann der Schweizer dann nur hoch ins T-Feld returnieren. Der Franzose traut sich den Schmetterball aber nicht zu und bringt nur einen weichen Slice zurück, den Federer sofort attackiert. Der 39-Jährige verfehlt allerdings die Grundlinie. 40:15 und zwei Spielbälle für Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:4

Federer kommt gegen den zweiten Aufschlag zwar in die Rallye und bearbeitet Mannarino mit vielen Slices. Einmal mehr verspekuliert er sich beim Richtungswechsel dann aber mit einem Vorhand-Longline-Schlag, der deutlich im Aus landet. Mit einem Stopp-Ball kann er anschliessend aber auf 15:15 ausgleichen.

Federer-Mannarino: 6:4, 5:4

Einen Rückhand-Cross setzt der Schweizer hinter die Grundlinie. Dann ist es aber ein nach innen gezogenes Ass, mit dem sich King Roger die erneute Führung zum 5:4 sichert. Bei diesem Spielstand glückte ihm im ersten Durchgang das Break zum Satzgewinn. Kann er diesen Verlauf jetzt wiederholen?

Federer-Mannarino: 6:4, 4:4

Der Federer-Express lässt bei eigenem Service allerdings auch nicht allzu viel liegen, was auch dadurch begünstigt wird, dass der Franzose ebenfalls versucht, die Ballwechsel kurz zu halten, und mit viel Risiko auf die zweiten Aufschläge geht. Der Schweizer geht im Handumdrehen mit 40:0 in Führung.

Federer-Mannarino: 6:4, 4:4

Auch in diesem Aufschlagspiel lässt Adrian Mannarino nichts anbrennen. Mit zwei Freipunkten geht er mit 30:0 in Führung, ehe er erstmals über den zweiten Aufschlag kommen muss, den Federer zu aggressiv returnieren möchte und ins Netz knallt. Beim Spielball ist es dann der nächste Freipunkt zum nächsten Aufschlagspiel zu Null. Das ist das 4:4.

Federer-Mannarino: 6:4, 4:3

Roger Federer leistet sich einen Doppelfehler, macht anschliessend aber mit dem zweiten Aufschlag den Sack zu, weil Adrian Mannarino etwas zu zaghaft auf den nicht allzu platzierten Aufschlag draufgeht und den Cross gegen einen scharfen Return des Schweizers ins Netz jagt. 4:3 für den Weltranglistenachten.

Federer-Mannarino: 6:4, 3:3

Ein nach aussen gezogener Aufschlag bringt dem Maestro den Freipunkt, ehe er den nächsten Aufschlag nach innen zieht, was ihm das siebte Ass einbringt. 40:15 und zwei Spielbälle.

Federer-Mannarino: 6:4, 3:3

Ein Aufschlag nach innen bringt King Roger den Freipunkt, ehe er gegen einen Rückhand-Longline-Return des Franzosen mit dem Standbein wegrutscht. 15 beide.

Federer-Mannarino: 6:4, 3:3

Adrian Mannarino serviert gerade deutlich solider als im ersten Satz und lässt nichts anbrennen. Mit einem "Serve and Volley" macht er einen Haken an das Aufschlagspiel, das er zu Null gewinnt. Das ist der 3:3-Ausgleich.

Federer-Mannarino: 6:4, 3:2

Das Aufschlagspiel des Franzosen startet mit einer sehr langen Rallye, in der Federer sich seinen Gegner mit vielen Rückhand-Slices zurechtlegt. Dann aber verzieht er den aggressiven Topspin ins Netz. 15:0 für Mannarino.

Federer-Mannarino: 6:4, 3:2

Wieder hinterläuft Federer den Ball, erzwingt mit dem aggressiven Vorhand-Longline-Schlag aber auch den entscheidenden Fehler. Jetzt hat der 39-Jährige Spielball, den er direkt mit einem Ass verwertet. Das ist das 3:2.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:2

Adrian Mannarino bleibt aber dran an verwertet jetzt per Vorhand-Longline-Winner direkt in den Winkel. Das bringt ihm eine weitere Chance zum Break ein, die Roger Federer aber mit einem hochgradig riskanten zweiten Aufschlag nach innen abwehrt, der ihm den Freipunkt einbringt. Wieder Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:2

Bitter für den Franzosen, der gegen einen zweiten Aufschlag des Schweizers die Initiative erobert, dann aber einen Rückhand-Longline-Schlag deutlich hinter die Grundlinie setzt. Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:2

Mannarino erzwingt gegen einen zweiten Aufschlag eine lange Rallye, in deren Rahmen der Schweizer einen weiten Ball nach aussen umlaufen will, um den Vorhand-Cross spielen zu können. Das ist zu ambitioniert. Als er auf der anderen Seite ankommt, kann der Schweizer nicht mehr kontrolliert returnieren, der in der anschliessenden Rallye zu allem Überfluss einen Grundlinienschlag ins Aus setzt. 30:40 und Breakball für den Franzosen.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:2

Der Maestro streut nun selbst nach einem Aufschlag nach aussen den "Serve and Volley" ein, der ihm prompt den Punkt zum 30:15 einbringt.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:2

Adrian Mannarino lässt wenig Raum für Gegenspiel zu und gleicht im Handumdrehen auf 2:2 aus. Zu Null gewinnt er das Aufschlagspiel, bei dem lediglich ein "Serve and Volley" eine Spur zu optimistisch ist. Anstatt den Franzosen zu bestrafen, jagt Roger Federer den Cross aber klar ins Aus.

Federer-Mannarino: 6:4, 2:1

Beim Stand von 30:30 steht das Aufschlagspiel des Schweizers mal kurz auf der Kippe. Gerade in solchen Phasen kann der 39-Jährige sich auf seinen Service aber verlassen, der ihm erst einen Freipunkt einbringt und dann die Initiative, die er nicht abgibt. Er schickt Mannarino in die Mühle. Der Return-Fehler lässt nicht lange auf sich warten. Das ist die 2:1-Führung für den Weltranglistenachten.

Federer-Mannarino: 6:4, 1:1

Wieder braucht Mannarino den zweiten Aufschlag und wieder verwickelt Federer ihn in eine lange Rallye, in deren Rahmen dem 33-Jährigen dann aber der Vorhand-Cross-Winner glückt. In der anschliessenden Rallye verfehlt der Schweizer dann mit einem Cross das Spielfeld. Somit gleicht Mannarino auf 1:1 aus.

Federer-Mannarino: 6:4, 1:0

Mannarino muss gleich zwei Mal über den zweiten Aufschlag kommen, was Federer hart attackiert und bestrafen kann. Seine Returns haben die perfekte Länge, was den Franzosen zu Fehler zwingt. Einstand.

Federer-Mannarino: 6:4, 1:0

Mannarino legt mit bärenstarken Aufschlägen nach, gegen die Federer nicht zu Gegenspiel kommt. Mit 40:15 zieht der Franzose davon.

Federer-Mannarino: 6:4, 1:0

Der Federer-Express legt nach. Mit einem Ass zum 40:0 sichert er sich drei Spielbälle, von denen er den ersten kurios verschlägt. Nach hohem Return des Franzosen unterläuft dem Schweizer schon wieder ein Rahmentreffer. Dann aber serviert er nach aussen, rückt ans Netz nach und verwertet per mit der Rückhand gespieltem Volley-Cross. Das ist die 1:0-Führung im zweiten Durchgang.

Federer-Mannarino: 6:4, 0:0

Roger Federer eröffnet auch den zweiten Satz mit eigenem Aufschlagspiel und geht nach kurzer Rallye mit 15:0 in Führung. Ein Rückhand-Cross des Franzosen verfehlt unter Bedrängnis deutlich das Spielfeld.

Federer-Mannarino: 6:4

Den ersten Satzball wehrt Mannarino mit einem starken Aufschlag, der den Freipunkt nach sich zieht, ab. Dann allerdings muss er über den zweiten Aufschlag gehen. Federer lockt den Franzosen per Slice-Stopp ans Netz und verwertet dann mit Rückhand-Cross-Winner ins leere Halbfeld. Das ist das Break und gleichzeitig der Satzgewinn zur 1:0-Führung.

Federer-Mannarino: 5:4

Federer will es jetzt wissen und geht hellwach und aggressiv in jeden Ballwechsel. Damit zwingt er den Franzosen zum Fehler. Beim Stand von 15:30 spekuliert der Schweizer dann noch darauf, dass wieder der Slice-Aufschlag nach aussen kommt, womit er Recht behält. Das bringt ihm die wertvolle Initiative, die er letztlich per Vorhand-Longline-Winner verwerten kann. Das sind zwei Break- und Satzbälle für den Maestro.

Federer-Mannarino: 5:4

Der Schweizer rückt in einer Rallye zwar etwas zu überhastet ans Netz vor, allerdings findet Mannarino den komplizierten Winkel für einen Passierball nicht. Das bringt Federer zwei Spielbälle ein. Direkt den ersten verwertet er mit seinem bereits fünften Ass der Partie zur 5:4-Führung.

Federer-Mannarino: 4:4

Nachdem Mannarino im Rahmen einer kleinen Rallye die Grundlinie verfehlt, leistet sich jetzt auch der Federer-Express seinen ersten Doppelfehler. 15 beide.

Federer-Mannarino: 4:4

Beim Stand von 30:30 muss Mannarino über den zweiten Aufschlag kommen, was Federer die Chance zum Gegenangriff gibt. Direkt den zweiten Ball verschlägt der Schweizer dann aber in hohem Bogen ins Aus. Beim Spielball ist dann der Aufschlag nach innen zu stark, wodurch die Nummer 41 der ATP-Weltrangliste auf 4:4 ausgleicht.

Federer-Mannarino: 4:3

Federer macht zwar den ersten Punkt, aber dann ist der Aufschlag von Mannarino wieder kaum zu verteidigen. Der Schweizer kann nur hoch ins T-Feld returnieren, wo der Franzose per Volley auf 15:15 ausgleicht.

Federer-Mannarino: 4:3

Mannarino zaubert in der ersten Rallye irgendwie noch einen Return direkt in den linken Winkel, aber Federer toppt diesen Return noch, indem er selbst den Ball rausschaufelt und in einen Punkt verwertet. Anschliessend gibt es zwei Freipunkte und einen starken Winner mit der offensiven Rückhand. Zu Null gewinnt der 39-Jährige auch dieses Aufschlagspiel und geht mit 4:3 in Führung.

Federer-Mannarino: 3:3

In kurzer Rallye jagt Federer erneut einen Rückhand-Slice ins Netz. Der Ball will bislang noch nicht so recht kommen beim Maestro. Die zwei Doppelfehler bleiben somit folgenlos und Mannarino gleicht auf 3:3 aus.

Federer-Mannarino: 3:2

Zwei scharfe Aufschläge nach aussen bringen Mannarino dann aber zwei Freipunkte ein, mit denen er die Anzeigetafel auf 40:30 dreht.

Federer-Mannarino: 3:2

Was ist denn mit der Nummer 41 der Welt los? Auch die nächsten beiden Aufschläge sitzen nicht. Das ist der zweite Doppelfehler in Serie und der 15:30-Rückstand.

Federer-Mannarino: 3:2

Adrian Mannarino macht zwar den ersten Punkt, leistet sich anschliessend allerdings auch den ersten Doppelfehler der Partie. 15 beide.

Federer-Mannarino: 3:2

Ein Ass gefolgt von drei Freipunkten bringt King Roger die erneute Führung ein. Zu Null gewinnt er in gerade einmal einer Minute sein drittes Aufschlagspiel souverän und erhöht auf 3:2.

Federer-Mannarino: 2:2

Federer eröffnet sein drittes Aufschlagspiel mit einem nach innen gezogenen Ass. 15:0.

Federer-Mannarino: 2:2

Federer bleibt nach einem Netzroller zunächst noch glücklich in der Rallye drin, setzt dann aber einen weiteren Slice ins Netz. Den Spielball verwertet Mannarino dann mit einem nach aussen gezogenen Aufschlag, der ihm den Freipunkt einbringt. 2:2.

Federer-Mannarino: 2:1

Den ersten Breakball lässt der Maestro liegen, weil ihm ein etwas zu tief angesetzter Slice im Netz verhungert. Auch danach lässt das erste Break der Partie weiter auf sich warten. Mannarino schickt den 39-Jährigen in die Mühle und verwertet dann am Netz per Volley ins leere Halbfeld. Einstand.

Federer-Mannarino: 2:1

Mannarino hat bereits die Initiative in der Rallye, überpowert dann aber den Vorhand-Cross-Schlag deutlich ins Aus. Anschliessend missglückt ihm ein Stopp-Ball komplett, was Federer hart bestrafen kann. Der Franzose returniert den Cross zwar noch hoch, aber der 39-Jährige erhöht per Schmetterball auf 40:15 und sichert sich die nächsten beiden Breakbälle.

Federer-Mannarino: 2:1

Federer attackiert den Aufschlag von Mannarino aggressiv und kann seinen Gegenspieler mit einem starken Vorhand-Longline-Schlag zum entscheidenden Fehler zwingen, der ihm die Führung einbringt. In der anschliessenden Rallye returniert er allerdings mit dem Rahmen deutlich ins Aus. 15 beide.

Federer-Mannarino: 2:1

King Roger lässt bei eigenem Aufschlag zunächst nichts anbrennen und macht zwei schnelle Punkte, ehe Mannarino den Schweizer mit einem Vorhand-Cross zum entscheidenden Fehler zwingt. Anschliessend sichert sich der Weltranglistenachte aber mit einem starken Aufschlag zwei Spielbälle. Einer reicht: Per Ass erhöht der 39-Jährige auf 2:1.

Federer-Mannarino: 1:1

Federer kann einen scharfen Aufschlag nach aussen nicht mehr kontrolliert returnieren, was dem Franzosen einen Spielball einbringt. Mit diesem gleicht Mannarino auf 1:1 aus, weil dem Schweizer ein Vorhand-Longline-Versuch ins Seitenaus verzieht.

Federer-Mannarino: 1:0

Gegen einen scharfen Aufschlag nach innen sieht es zunächst so aus, als käme der Franzose zum Freipunkt, aber Roger Federer erzwingt doch noch eine längere Rallye, in deren Rahmen ihm dann aber ein Rückhand-Cross über den Schläger rutscht und deutlich ins Aus verzieht. Dann streut der Franzose einen "Serve and Volley" ein, womit er auch den zweiten Breakball abwehrt. Einstand.

Federer-Mannarino: 1:0

Federer bleibt in der Rallye fehlerfrei und returniert die Bälle immer wieder nah an die Grundlinie. Letztlich ist ein Return des Franzosen eine Spur zu lang. Das bringt dem Schweizer zwei Breakbälle ein.

Federer-Mannarino: 1:0

Der 39-Jährige marschiert mit 30:0 davon, verzieht dann aber einen Rückhand-Cross hinter die Grundlinie. Nach sieben aufeinanderfolgenden Ballwechseln holt Adrian Mannarino sich somit den ersten Punkt und kann verkürzen.

Federer-Mannarino: 1:0

Der Federer-Express macht auch den sechsten Punkt in Serie, weil er in der ersten Rallye bei Aufschlag des Franzosen tolle Längen in seine Returns bringt, was Mannarino letztlich zum Return-Fehler zwingt.

Federer-Mannarino: 1:0

Stark! Roger Federer wehrt gleich drei Breakbälle ab und sichert sich anschliessend einen Spielball, den er mit einem nach aussen gezogenen Aufschlag auch prompt verwertet, weil Mannarino nicht mehr kontrolliert returnieren kann. Das ist die 1:0-Führung für den Schweizer.

Federer-Mannarino: 0:0

Der Franzose macht die ersten drei Punkte und sichert sich bei 40:0-Führung gleich drei Breakbälle. Alle drei kann King Roger allerdings abwehren, weil erst ein Cross von Mannarino im Aus landet und dann ein Return im Netz hängenbleibt. Einstand.

Federer-Mannarino: 0:0

Der Maestro gewinnt den Münzwurf und entscheidet sich dafür, zuerst zu servieren. Den ersten Aufschlag bringt er scharf nach innen, was Mannarino sofort aggressiv attackiert. Dem Franzosen gelingt mit dem zweiten Return der Rückhand-Longline-Winner zum 15:0.

Die Spieler sind da

Roger Federer und Adrian Mannarino sind da und richten sich gerade auf denen ihnen zugewiesenen Plätzen auf dem Center Court vom All England Lawn Tennis and Croquet Club ein. In Kürze erfolgt der Münzwurf und dann gibt es noch einen kleinen Moment zum Warmspielen, ehe die Partie beginnen kann.

Das ging fix

Ashleigh Barty drückt im dritten Satz gegen eine ausgepowerte Carla Suarez das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Die Australierin sichert sich innerhalb von weniger als einer halben Stunde das 6:1 und löst das Ticket für die zweite Runde. Damit dürfen sich Roger Federer und Adrian Mannarino nun auf den Weg machen. In ca. 15 bis 20 Minuten könnte es somit theoretisch losgehen. Wir melden uns, sobald die beiden Spieler den Center Court erreichen.

Geduld ist gefragt

Kurios: Barty war gegen Suarez Navarro auf dem Center Court im zweiten Satz bereits ein Break vorne und konnte zum Match ausservieren, fing sich dann allerdings das erste Break der Partie. Das beflügelte die Spanierin, die den Tie-Break erzwang und in diesem die Oberhand behielt. Das bedeutet für Roger Federer und Adrian Mannarino, dass Geduld gefragt ist. In Kürze startet auf dem Center Court nämlich der Entscheidungssatz zwischen den beiden Damen. Ein Beginn des schweizerisch-französischen Duells vor 17:00 Uhr dürfte damit auszuschliessen sein.

Start frühestens um 16:00 Uhr

Beide Athleten stehen sich heute auf den Center Court gegenüber, auf dem aktuell noch die Weltranglistenerste der Damen, Ashleigh Barty, gegen Carla Suarez Navarro spielt. Die Partie musste wegen eines erneuten Regenfalls schon für 15 Minuten unterbrochen werden. Inzwischen ist das Dach aber ausgefahren und der Platz aufbereitet. Beide Damen befinden sich bereits im zweiten Satz. Sobald die Partie vorüber ist, allerdings definitiv nicht vor 16:00 Uhr, kann somit das schweizerisch-französische Auftaktspiel im Vereinigten Königreich starten. Wir melden uns am Liveticker zurück, sobald die beiden Athleten auf dem Center Court vom All England Lawn Tennis and Croquet Club ankommen.

Seit 19 Jahren kein Erstrundenaus mehr

Hinzu kommt, dass der Federer-Express bei den Wimbledon Championships seit 19 Jahren nicht mehr in der ersten Runde scheiterte. Letztmalig war 2002 gegen den kroatischen Qualifikanten Mario Ancic im Auftaktmatch Endstation für den 20-fachen Grand-Slam-Champion. Zum Vergleich: Adrian Mannarino scheiterte gerade erst bei der bis dato letzten Austragung des Londoner Grand Slams in der ersten Runde mit 0:3 an Marin Cilic.

Der Franzose ist ein gutes Omen für Federer

Zumindest mit Blick auf den direkten Vergleich hat Roger Federer heute allerdings wenig zu befürchten. Sechs Mal standen sich beide Athleten gegenüber und in allen sechs Fällen siegte am Ende der Schweizer, der in diesen sechs Spielen lediglich einen einzigen Satz abgeben musste. In Wimbledon kreuzten sich bereits in 2011 und in 2018 die Schläger beider Spieler. In beiden Fällen kam King Roger zum deutlichen 3:0-Sieg. Ein entsprechend gutes Omen ist Adrian Mannarino für den 39-Jährigen.

Mannarino bevorzugt den Rasenplatz

Federers Auftaktgegner, der 32-jährige Franzose Adrian Mannarino, gilt zwar gewiss nicht als Schwergewicht. Allerdings bevorzugt die Nummer 41 der ATP-Weltrangliste den Rasenplatz. Der Mann aus Soisy-sous-Montmorency holte nicht nur seinen bislang einzigen Einzeltitel auf der ATP Tour auf Rasen (ATP 's-Hertogenbosch 2019), sondern Mannarino kann unter allen vier Grand-Slam-Turnieren bei den Wimbledon Championships auch seine mit Abstand beste Siegquote vorweisen. Von den 22 im All England Lawn Tennis and Croquet Club gespielten Einzeln gewann der schwer zu bespielende Linkshänder 13 Partien.

Erst acht absolvierte Einzelspiele in 2021

Die grosse Frage lautet aber, ob der 39-Jährige noch einmal den Kraftakt vollbringen kann, beim sich über zwei Wochen erstreckenden Grand-Slam-Turnier in Reichweite des Gesamtsiegs zu kommen. In 2021 absolvierte der Federer-Express schliesslich gerade einmal acht Einzelspiele, von denen er lediglich fünf Partien gewann. Vorletzte Woche in Halle war nach kompliziertem 2:0-Sieg (7:6 und 7:5) über Ilya Ivashka (ATP 90) bereits im zweiten Spiel gegen Félix Auger-Aliassime (ATP 21) mit 1:2 Endstation.

Greift King Roger noch einmal an?

Der 39-jährige Schweizer Roger Federer gewann in seiner Karriere bereits 101 Einzelspiele im All England Lawn Tennis and Croquet Club und konnte sich damit schon acht Mal den Gesamtsieg bei dem altehrwürdigen Grand-Slam-Turnier auf Rasen sichern, bei dem alle Athleten noch ganz traditionsreich komplett in Weiss antreten müssen. Kein anderer Spieler hat weder in der Open Era noch in der Amateur Era häufiger die Wimbledon Championships gewonnen als King Roger.

Herzlich willkommen aus London

Guten Tag und herzlich willkommen aus London. Hier findet heute im Rahmen der Wimbledon Championships 2021 das Auftaktmatch zwischen Roger Federer und Adrian Mannarino statt.

Adrian Mannarino fordert in Wimbledon Roger Federer
© Getty Images
Adrian Mannarino fordert in Wimbledon Roger Federer

Roger Federer war mit seinem letzten Auftritt vor Wimbledon ganz und gar nicht zufrieden: der Schweizer unterlag in HalleWestfalen Félix Auger-Aliassime in drei Sätzen, vor allem der dritte Durchgang genügte nicht den Ansprüchen des achtmaligen Wimbledon-Champions.

Das traditionsreiche Turnier in Wimbledon könnt ihr mit dem Sky Ticket streamen. Sichert euch jetzt das Angebot schon ab 9,99€ pro Monat.

Adrian Mannarino wiederum wurde auf Mallorca Zeuge des Malheurs, das Dominic Thiem die Teilnahme in Wimbledon und eine längere Pause kostete. Thiem verletzte sich beim Stand von 5:2 im ersten Satz am Handgelenk, Mannarino schied später im Halbfinale gegen Sam Querrey aus.

Federer vs. Mannarino - wo es einen Livestream gibt

Das Match zwischen Roger Federer und Adrian Mannarino gibt es ab ca. 16 Uhr live im TV und Livestream bei Sky.

Hier das Einzel-Tableau in Wimbledon

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von tennisnet.com

Dienstag
29.06.2021, 13:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.06.2021, 19:53 Uhr

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