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Wimbledon: Andy Murray und Serena Williams - Großes Tennis, großer Spaß

von Jörg Allmeroth
zuletzt bearbeitet: 08.07.2019, 09:07 Uhr

Geglückter Auftakt für Andy und Serena
© Getty Images
Geglückter Auftakt für Andy und Serena

Von Jörg Allmeroth aus London

Es war schon mittendrin in diesem Samstagabend-Fieber auf dem Centre Court, als Serena Williams von der Spielfläche zu ihrem Pausenstuhl hastete. Williams lächelte verlegen, dann zurrte sie unter ihrem blütenweißen Dress den eckigen Akkreditierungspass hervor und packte ihn in die Tennistasche.

„Ist mir auch noch nicht passiert. Ich war einfach schrecklich nervös“, sagte die 37-jährige Amerikanerin später lächelnd, als der Auftritt des Dream Teams im Mixed vorüber war, ihr erstes hollywoodreifes Zusammenspiel mit Local Hero Andy Murray. 

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Es war großes Tennis, aber es war eben auch großer Spaß. Für alle, die das Grand Slam-Dessert am sechsten Wettkampftag auf Wimbledons Hauptwiese genießen durfte. Roger Federer und Rafael Nadal hatten bereits auf dem berühmtesten aller Tennisplätze gesiegt, da durften sich Williams und Murray wie 15.000 Zuschauer auf dem randvollen Centre Court noch über das gelungene Debüt im Wettbewerb der gemischten Pärchen freuen.

Aber selbst die Chilenin Alexa Guarachi und der Kölner Andreas Mies, einer der Doppel-Könige jüngst bei den French Open, schienen als 4:6, 1:6-Verlierer nicht übermäßig enttäuscht, in der historischen Stunde einen Sensationscoup verpaßt zu haben. „Ich werde noch meinen Kindern und Enkeln erzählen, dass die erste Frau, gegen die ich im Profitennis gespielt habe, Serena Williams war. Und dass ich auch ein Ass gegen sie geschlagen habe“, sagte Mies. Murray und Williams auf der anderen Seite als Gegner gesehen zu haben, so Mies, „das war schon irgendwie ein wahnsinniges Erlebnis.“

Serena Williams - "Es gibt kein Ich im Doppel"

Mixed-Wettbewerbe bei Major-Turnieren dienen vielen Spielerinnen und Spielerin auch, um etwas Entspannung vom Grand-Slam-Stress zu finden. Selten spielen die ganz großen Namen im Wettbewerb mit.

Aber bei dieser Wimbledon-Auflage schauen nun wegen „SerAndy“ alle genau hin, und so mussten Williams und Murray auch die prinzipielle Frage beantworten, wer denn nun beim gemeinsamen Auftritt das Kommando habe. „Es gibt kein Ich im Doppel, es gibt ein Team“, stellte Serena postwendend klar. Um dann dies festzuhalten: „Bei mir gibt es nur eine Bedingung, aber vor dem Spiel. Ich stehe auf der Vorhandseite.“ 

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So geschah es dann auch - wobei Murray ohnehin keine Probleme mit Anweisungen hier und da hatte: „Wir sind es beide gewohnt, von älteren Geschwistern herumkommandiert zu werden.“ Für die Frau an seiner Seite hatte er nur Komplimente parat, nicht etwa billige Schwärmereien: „Sie gewinnt nachmittags ihr Einzel und stellt sich abends um Acht noch mal hin, um wirklich wieder zu siegen.“

Man sehe, warum Serena und Roger „so lange da vorne stehen“, so Murray. Nächster Einsatztermin des Dream Teams wird wohl der Dienstag sein, dann spielen Williams und Murray gegen das amerikanisch-französische Duo Raquel Atawo/Fabrice Martin.

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von Jörg Allmeroth

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