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Wimbledon: Iga Swiatek darf starten - "Hoffentlich eine gute Show"

Iga Swiatek (WTA-Nr. 1) darf das Eröffnungsspiel der Damen am Dienstag bestreiten - "ein großes Privileg", wie sie findet.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 25.06.2022, 18:06 Uhr

Iga Swiatek
© Getty Images
Iga Swiatek

Wer bestreitet das Eröffnungsspiel der Damen auf Centre Court beim Wimbledonturnier 2022: Es war eine der größeren Fragen vorm Turnierstart. Klar ist: Am Montag beginnt hier Novak Djokovic im Herren-Draw, als Titelverteidiger./

Bei den Frauen wäre diese Ehre Ashleigh Barty oblegen, die 2021 im Finale gegen Karolina Pliskova gewonnen hatte. Aber Barty spielt nicht mehr. Und nun?

Für Darren Cahill war die Sache klar: sein Ex-Schützling Simona Halep. Denn die hatte 2019 gewonnen, 2020 war das Turnier aufgrund der Coronapandemie ausgefallen, 2021 hatte Halep verletzungsbedingt gefehlt. Cahills Ansicht teilten viele. Nun aber wird doch Iga Swiatek starten. Weil Halep sich in Bad Homburg verletzt hatte und den Wimbledon-Organisatoren ein Antritt noch nicht zu sicher war? Man weiß es nicht.

Für Swiatek ist der Start "ein großes Privileg", wie sie in der Pressekonferenz am Samstag erklärte. Angefragt darum hatte man nicht wirklich, es seien ja viele ehemalige Siegerinnen im Tableau, die das verdient hätten. „Ich habe es ja bislang nur in die vierte Runde geschafft, das war mein bestes Resultat“, so die 20-Jährige. „Hoffentlich wird es eine gute Show.“

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Swiatek kommt ausgeruht nach Wimbledon

Swiatek steht aktuell bei 35 Siegen in Folge auf der Tour, zuletzt aber war sie abgetaucht, hatte ihren Start beim WTA-Turnier in Berlin zum Unmut der Organisatoren aufgrund einer Schulterverletzung abgesagt - bitter auch deshalb, weil man mit Swiatek neben dem deutschen auch den polnischen Markt ordentlich beworben hatte.

In Wimbledon sprach Swiatek nun nicht von einer Verletzung, sie habe ausruhen müssen nach dem Saisonstart mit den vielen Matches, "das war die beste Entscheidung für mich." Das Nichtstun sei ihr allerdings etwas schwer gefallen, "ich habe dann das Haus geputzt", nach sieben Tagen habe sie dann angefangen, hart zu trainieren. Auf insgesamt zehn Tage auf Rasen sei sie gekommen, nicht sooo viel also, wie sie findet.

Dass Swiatek auf Rasen spielen kann, weiß man natürlich, 2018 holte sie den Titel bei den Juniorinnen, auch wenn sie dem nicht zu viel beimessen mag. "Das war damals recht überraschend, es war damals erst mein drittes Turnier auf Gras. Ich hatte eigentlich Roland Garros im Visier", verriet sie. Und ohnehin: " Juniorinnenturniere sind anders, da kann so vieles passieren. Der Übergang zur WTA ist groß.“

Das "echte" Wimbledon müsse sie also noch auschecken, umschrieb Swiatek, am Dienstag wird es damit also losgehen. Beginnen wird die zweifache Majorsiegerin gegen Jana Fett.

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von Florian Goosmann

Samstag
25.06.2022, 16:06 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.06.2022, 18:06 Uhr

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