Wimbledon: Rybakina beißt sich zum Auftakt gegen Boisson durch
In ihrer Auftakt-Begegnung beim Wimbledon-Turnier hatte Elena Rybakina gegen eine zeitweise stark auftrumpfende Lois Boisson mehr Mühe als ihr lieb war, triumphierte aber doch noch in drei Sätzen.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
30.06.2026, 18:38 Uhr

Die Favoritinnen-Rolle war vor der Erstrunden-Partie beim Wimbledon-Turnier zwischen Elena Rybakina und Lois Boisson eigentlich klar verteilt, schließlich konnte die Kasachin 2022 an der Church Road sogar den Titel einfahren, während die 23-jährige Französin seit ihrer überraschenden Halbfinal-Teilnahme in Roland Garros im Vorjahr und ihrem kurz darauf folgenden Turniersieg beim WTA-Turnier in Hamburg keine herausragenden Resultate erzielen konnte.
Und nach einem Break im ersten Spiel war Rybakina auch früh am Drücker und konnte den ersten Durchgang sicher zu ihren Gunsten entscheiden. Im zweiten Akt fand Boisson komplett zu ihrem variablen Spiel, übernahm dadurch komplett das Ruder und ließ ihre 27-jährige Gegnerin sogar nur einmal anschreiben.
Im dritten Satz konnte Rybakina ihre Fehlerquote aber deutlich verringern und diktierte wieder mit ihren druckvollen Schlägen. In einem souveränen Aufschlagspiel besiegelte die Weltranglisten-2. mit ihrem ersten Matchball den finalen 6:4, 1:6, 6:3-Erfolg nach 1:47 Stunden und wartet in der zweiten Runde entweder auf die Rumänin Elena-Gabriela Ruse oder die US-Amerikanerin Caty McNally.
Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Wimbledon
