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Wimbledon: Serena Williams kann mit ihrer Niederlage leben

Serena Williams war im Wimbledon-Finale gegen Simona Halep chancenlos. Die Bilanz der 23-fachen Major-Siegerin fiel dennoch einigermaßen zufriedenstellend aus.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 14.07.2019, 12:55 Uhr

Same procedure as last year: Serena und der Herzog von Kent
© Getty Images
Same procedure as last year: Serena und der Herzog von Kent

Mindestens eines muss man Simona Halep lassen: Wenn sie Serena Williams schlägt, dann kurz und schmerzvoll. 2014 bei den WTA Finals in Singapur siegte die Rumänin mit 6:0 und 6:2, im samstäglichen Wimbledon-Endspiel mit 6:2 und 6:2. Während sich Williams für die Niederlage vor knapp fünf Jahren noch direkt vor Ort revanchieren konnte, blieb ihr in London nur noch Zeit für ein Resümee über den nächsten vergeblichen Anlauf auf Major-Titel Nummer 24.

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Und das fiel gar nicht so übel aus. Zumal Serena an einer Simona Halep scheiterte, die wohl das beste Match ihrer Karriere zeigte. „Ich weiß nicht, ob es etwas gibt, das ich anders hätte machen könne“, erklärte die 37-jährige US-Amerikanerin in der abschließenden Pressekonferenz. „Ich glaube, dass ich über die zwei Wochen gesehen eine sehr gute Leistung gezeigt habe. Simona hat einfach alles auf dem Platz gelassen.“

Klare Niederlagen gegen Kerber und Osaka

Für Williams war es das siebte Match innerhalb von 14 Tagen. Und das, nachdem sie im gesamten Tennisjahr 2019 gerade mal ein Dutzend Auftritte hinter sich gebracht hatte. Die Überlegung, nach dem frühen Aus gegen Sofia Kenin bei den French Open eventuell ein Vorbereitungsturnier auf  Rasen zu bestreiten, hat Serena wieder verworfen. Mit Blick auf die zwei Wochen von Wimbledon lässt sich fast sagen: mit Recht.

Dennoch geht nun das dritte große Finale in die Bilanz ein, das Serena Williams verloren hat. Und nicht gerade knapp. Auch das ein Muster, das sich schon bei den Endspiel-Pleiten gegen Angelique Kerber in Wimbledon 2018 und ein paar Wochen später gegen Naomi Osaka bei den US Open zu erkennen gab.

Serena sucht das Gefühl für Finalspiele

Am Siegeshunger hat es jedenfalls nicht gemangelt. Und: „Ich bin immer noch extrem wettbewerbsfähig, sonst würde ich nicht mehr spielen“, legte Serena nach. Die sich aber auch eingestand: „Ich muss einfach herausfinden, wie man eine Finale gewinnt. Vielleicht wäre es hilfreich, auch außerhalb von Grand Slams Finals zu spielen, um wieder so richtig reinzukommen und zu wissen, was ich zu tun habe.“

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Die nächsten Gelegenheiten könnten sich bei den Turnieren der US Open Series etwa in Toronto oder Cincinnati ergeben. Man darf gespannt sein, ob sich Serena Williams dort blicken lässt.

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