WTA: Deutliche Kritik von Iga Swiatek am Damen-Tour-Kalender

Die aktuelle Weltranglisten-Erste Iga Swiatek zeigt sich gerade über die finale Phase des WTA-Tour-Kalenders 2022 nicht sonderlich erfreut.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 01.10.2022, 12:16 Uhr

© Getty Images
Iga Swiatek möchte ihre Position als Nummer eins der Weltrangliste dafür nutzen, Verbesserungen im Tour-Kalender voranzutreiben

Seit dem 10. September, als Iga Swiatek im Finale gegen Ons Jabeur den Titel bei den diesjährigen US Open holen konnte, hat die Polin kein Match mehr auf der WTA-Tour bestritten. Ab kommenden Montag schlägt die Weltranglisten-Erste jedoch beim WTA-Tour-500-Hartplatz-Event in Ostrava (Tschechien) auf.

Das mit 757.900 US-Dollar dotierte Indoor-Turnier ist auch abseits der Branchenprima durchwegs topbesetzt. So sind etwa Paula Badosa, Anett Kontaveit, Maria Sakkari sowie Belinda Bencic und die beiden Lokalmatadorinnen Karolina Pliskova und Petra Kvitova in Ostmähren ebenfalls mit von der Partie. Und dafür gibt es auch einen guten Grund... Noch schnell Punkte sammeln!

"Ich werde Schritte unternehmen"

Der Turnierkalender der Damen-Tour neigt sich mit Windeseile seinem Ende zu. Für die Topspielerinnen warten im direkten Anschluss ein weiteres 500er-Event in San Diego, Kalifornien, danach ein WTA-1000-Turnier im Guadalajara, Mexiko, bevor es dann von 31. Oktober bis 7. November die WTA-Finals in Fort Worth, Texas, zu gewinnen gilt.

Und damit wieder zu Swiatek, die kürzlich in einem Interview mit der Sportplattform "sport.pl" folgende klare Worte zur Intensität der kommenden Wochen zu Protokoll gab: "Ich bin überhaupt nicht glücklich, ich bin sehr unzufrieden, aber ich verstehe, dass es kompliziert ist, eine Lösung zu finden. Die Tatsache, dass die WTA und die ITF nicht zusammenarbeiten, um unsere Situation zu erleichtern, irritiert mich."

Schlussendlich stellt die 21-Jährige aus Warschau in Aussicht ihre sportliche Position auch für sportpolitische Themen einzusetzen: "Ich werde Schritte unternehmen, lasse sie meinen Unmut wissen. Ich bin jetzt in einer Position, in der ich diesen Einfluss generieren kann. Und vielleicht verhindern kann, dass so etwas in den nächsten Jahren noch einmal passiert."

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von Stefan Bergmann

Samstag
01.10.2022, 15:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.10.2022, 12:16 Uhr

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