WTA: Neues Logo, neue Turnier-Kategorien

Die Angleichung der Tennis-Touren von Frauen und Männern ist einen großen Schritt weitergekommen. Die Spielerinnenorganisation WTA verkündete am Mittwoch im Zuge einer Neuausrichtung, dass die Frauen-Turniere künftig analog zur Männertour benannt werden.

von SID/red
zuletzt bearbeitet: 03.12.2020, 15:47 Uhr

So präsentiert sich die WTA ab sofort
© WTA
So präsentiert sich die WTA ab sofort

Demnach gibt es neben den vier Grand-Slam-Turnieren fortan WTA-Turniere der 1000er-, 500er-, 250er- und 125er-Kategorie. Bislang wurden Turniere der Profispielerinnen als Premier Mandatory, Premier 5, Premier und International kategorisiert, was oft für Verwirrung gesorgt hatte.

Die Fans befürworteten einen "einheitlichen Ansatz", wie WTA-Präsidentin Micky Lawler sagte: "Wir sehen es am Kartenverkauf bei kombinierten Frauen- und Männerturnieren oder an den Zuschauerzahlen auf gemeinsamen Übertragungsplattformen." Durch die neue Namensgebung der Turniere "soll es WTA-Fans, Unternehmenspartnern und den Medien zu 100 Prozent erleichtert werden, unseren Sport zu betreiben und zu verfolgen."

Rittner für, Hordorff gegen eine Vereinigung

Die WTA war 1973 auf Initiative der amerikanischen Tennis-Ikone Billie Jean King gegründet worden. Zuletzt hatte es immer mehr Befürworter aus der Szene für die Idee gegeben, WTA und ATP komplett zusammenzulegen. Etwa die beiden Superstars Roger Federer und Rafael Nadal hatten sich angetan gezeigt, auch Deutschlands Frauentennis-Chefin Barbara Rittner sprach sich dafür aus.

Dirk Hordorff, DTB-Vizepräsident, sprach sich im tennisnet-Podcast "Quiet, please" allerdings gegen eine Vereinigung aus. So ein Schritt müsse dazu führen, dass beide Seiten besser da stünden. Das sehe er im konkreten Fall nicht.

tennisnet · Quiet, please - der tennisnet-Podcast - Episode 38

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Donnerstag
03.12.2020, 13:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 03.12.2020, 15:47 Uhr