WTA Toronto: Amanda Anisimova will die Lust am Tennis wiederfinden
Amanda Anisimova hat ein bislang schwieriges Tennisjahr 2026 hinter sich. Kann die US-Amerikanerin bis zum Heim-Grand-Slam in Flushing Meadows das Ruder noch herumreißen?
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
08.08.2026, 09:02 Uhr

Zumindest der Auftakt beim WTA-1000-Turnier in Toronto ist erfolgreich bewältigt. Anisimova bezwang die Tschechin Nikola Bartunkova in der zweiten Runde mit 3:6, 6:0 und 6:4 und trifft nun in Runde drei auf Elina Svitolina.
Nach einer bärenstarken Saison 2025, in der sie unter anderem zwei Grand Slam-Finali erreichte und zwei WTA-1000-Turnier gewinnen konnte, rutsche die US-Amerikanerin in diesem Jahr von Platz drei auf Platz zehn der Weltrangliste ab. Die 24-Jährige gab nun auch zu, dass ihr in letzter Zeit der Spaß am Tennis gefehlt hat. Nach dem Sieg gegen Bartunkova antwortete Anisimova auf die Frage, wie sie damit umgehe, dass sie immer noch viele Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen hat: „Ich habe das Gefühl, dass ich diese Sache mit den Punkten und allem drumherum hinter mir gelassen habe.“
Zurück zum alten Coach
Die US-Amerikanerin fuhr fort: „Ich versuche einfach, wieder zu meinem Spiel zu finden und, ja, mich selbst auf dem Platz wiederzufinden. Es fühlt sich an, als wäre es ein wirklich langes Jahr gewesen. Ich versuche auch, wieder Spaß am Spiel zu haben. Ich glaube, das war heute wirklich wichtig für mich: dass ich mich auf dem Platz wieder wie ich selbst gefühlt habe. Das hatte ich in den letzten Monaten irgendwie vermisst“, so Anisimova, die sich kürzlich wieder mit ihrem ehemaligen Trainer Hendrik Vleeshouwers zusammengetan hat.
Auf die Frage nach der Wiederaufnahme der Kooperation meinte die 24-Jährige: „Ja, ich freue mich auch sehr, wieder mit meinem alten Trainer Rick [Vleeshouwers] zusammenzuarbeiten. Ich finde, wir hatten bisher eine richtig tolle Woche hier und ich freue mich darauf, hoffentlich den Rest des Jahres gut zu gestalten.“
Hier das Einzel-Tableau in Toronto
