Laura Robson zieht die Reißleine

Die auf Platz 308 abgestürzte Britin ist momentan weit von ihren Glanzzeiten entfernt. Trainer Mauricio Hadad muss gehen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 10.06.2016, 12:36 Uhr

NOTTINGHAM, ENGLAND - JUNE 07: Laura Robson of Great Britain stands dejected during her women's singles match against Michelle Larcher De Brito of Portugal on day two of the WTA Aegon Open on June 7, 2016 in Nottingham, England. (Photo by Jon Buckle/...

Sie galt einst als Großbritanniens Tennisstar der Zukunft.Laura Robsongewann im Alter von 14 Jahren das Juniorinnen-Turnier in Wimbledon, kletterte anschließend bis auf Position 27 der Weltrangliste und zog bei den US Open (2012) und in Wimbledon (2013) jeweils ins Achtelfinale ein. Vor zwei Jahren kam dann der Karriereknick. Die mittlerweile 22-jährige Olympia-Zweite im Mixed (2012 in London an der Seite vonAndy Murray) verletzte sich 2014 am Handgelenk und quält sich seitdem mehr schlecht als recht durch die Knochenmühle der Damentour. Nachdem Robson in der ersten Runde der French Open anAndrea Petkovicscheiterte, war es Zeit für grundlegende Veränderungen, wie die „Daily Mail“ berichtet. Die Finalistin der Guangzhou Open 2012 trennte sich von ihrem kolumbianischen CoachMauricio Hadad, der sie seit 2014 betreute. Der 44-jährige Südamerikaner hatte zuvor bereits mitMaria Sharapovaund Heather Watson zusammengearbeitet.

Bis zum Ende des Wimbledon-Turniers (27. Juni bis 10. Juli) will Robson mit den britischen TrainernColin BeecherundLucie Ahlkooperieren. Seit ihrem Achtelfinal-Einzug auf dem „Heiligen Rasen“ 2013 gewann die frühere Nachwuchshoffnung kein Match mehr auf Rasen. Zuletzt scheiterte die aktuelle Nummer 308 der Welt bei den Nottingham Open in der ersten Runde an der portugiesischen Qualifikantin Michelle Larcher de Brito. In diesem Jahr nahm Robson immerhin an zwölf Turnieren teil, was ihr zuletzt vor drei Spielzeiten möglich war. Doch der Erfolg blieb überschaubar. Der Sieg gegen Klara Koukalova im April (damals WTA 117), in der ersten Quali-Runde des Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart, ist Robsons bestes Resultat seit ihremComeback im vergangenen Sommer. Vielleicht bringt die Veränderung auf der Trainerposition die sympathische Britin wieder zurück in die Erfolgsspur, es wäre ihr zu wünschen.

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10.06.2016, 12:36 Uhr