Zverev über Rafael Nadal: Mentor auf dem Platz und Restaurant

Als Gast im Podcast Nothing Major sprach Alexander Zverev über Toni Nadal als zukünftigen Coach und welche große Rolle Rafael Nadal in diesem Prozess gespielt hat.

von Johanna Brauer
zuletzt bearbeitet: 05.08.2025, 00:59 Uhr

© Getty Images

Toni Nadal und Alexander Zverev – diese beiden Namen haben in den letzten Wochen für viel Aufsehen in der Tenniswelt gesorgt. Nachdem der deutsche Topstar beim Training mit Toni Nadal – Onkel und langjähriger Trainer Rafael Nadals – an der Rafael Nadal Academy gesichtet wurde, begann die Gerüchteküche zu brodeln.

Toni Nadal nächstes Jahr „Viel mehr“ an Zverevs Seite zu sehen 

Zverev zeigte sich von der einwöchigen Trainingseinheit mit Toni begeistert und äußerte sich öffentlich bereits sehr positiv über die Zusammenarbeit. In Toronto reiste der Hamburger allerdings alleine an – der Kalender des spanischen Coaches sei in diesem Jahr bereits sehr voll. Zverev arbeite jedoch daran, Nadal von einer intensiveren Coaching-Partnerschaft zu überzeugen und gab im Podcast Nothing Major sehr persönliche Einblicke in die zukünftige Zusammenarbeit und seine Erfahrungen an der Akademie – auch mit Tennislegende Rafael Nadal.

Gegenüber den Hosts des Podcasts Sam Querrey, John Isner, Steve Johnson und Jack Sock sagte der 28-jährige Deutsche: „Ich bin mir nicht sicher, wie oft ihr Toni dieses Jahr sehen werdet, aber nächstes Jahr werdet ihr ihn sehr viel mehr sehen.“ Ob das bedeutet, dass Toni Nadal nächste Saison in der Box des Weltranglisten-Dritten sitzen wird?

Zverev: “Habe die Woche geliebt”

Besonders begeistert sprach Zverev über die Tipps von Rafael Nadal. Über die Rolle des Sandplatzkönigs hatte der Hamburger bisher eher wenig berichtet. Der 14-fache French-Open-Sieger habe sich nicht nur auf dem Tennisplatz mit Zverevs Weiterentwicklung beschäftigt, sondern auch beim Abendessen in Restaurants die Tennislektionen fortgeführt.

„Mit der Intensität, mit der er gespielt hat, genauso coacht er auch“, erklärte Sascha. „Mitten im Abendessen stand er auf, machte die Vorhand-Bewegung nach und zeigte mir, welche Technik für mich besser wäre. Es war unglaublich, wie sehr er sich reingehängt hat.“

Obwohl sich Nadal und Zverev elfmal als Gegner gegenüberstanden, beim Laver Cup in einem Team spielten und jahrelang gemeinsam die Tour bestritten, gab Zverev zu, „sehr nervös“ gewesen zu sein, als Nadal ihm die Vorhand erklärte. „Ich war so überrascht, aber auch so dankbar. Er hätte das nicht machen müssen. Er ist Rafael Nadal – wer bin ich für ihn?“ fragte der 24-fache Titelträger lachend in die Runde des Podcasts.

Neben dem Vorhandtraining war vor allem die Strategie ein wichtiges Thema beim Training. Nadal habe dem Weltranglisten-Dritten immer wieder gesagt, dass Zverev mutiger sein müsse. Offensiver und aggressiver an die Matches heranzugehen – das solle die Devise für die zukünftigen Spiele sein.

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Montag
04.08.2025, 13:42 Uhr
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