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Zweite Garnitur auf der Jagd nach Mailand-Reise zu den ATP Next Gen Finals

Nicht mit dem erhofft hochkarätigen, aber mit einem dennoch starken und interessanten Teilnehmerfeld...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 07.12.2019, 00:18 Uhr

Nicht mit dem erhofft hochkarätigen, aber mit einem dennoch starken und interessanten Teilnehmerfeld, ist am Freitag Abend das 125igste und letzte HTT-Turnier der Saison 2019 in Szene gegangen. Dem acht Mann starken und in zwei Vierergruppen unterteilten Feld bei der 3. Auflage der HTT Next Gen Finals sind zwar im Vorfeld die ganz großen Stars abhanden gekommen, den Startern des finalen Showdowns der besten HTT-U21-Spieler des Jahres dürfte dieser Umstand aber reichlich egal sein, winkt doch dem Gewinner der HTT Next Gen Finals ein absoluter Hammerpreis. Aus dem UTC La Ville berichtet von den HTT Next Gen Finals für hobbytennistour.at C.L

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HTT Next Gen Finals sind im Vorfeld die Stars abhanden gekommen

Die Vorfreude auf einen außergewöhnlichen Saisonabschluss war groß. Zum 1.450 Singleturnier der HTT-Geschichte den HTT Next Gen Finals hatte man einen wahren Star-Auflauf erwartet, und seitens der Organisation einen dementsprechend hochkarätigen Siegespreis bereit gestellt. So wird der heurige Champion der HTT Next Gen Finals im kommenden Jahr die besten U21 Tennisspieler der Welt bei den ATP Next Gen Finals in Mailand bei der Arbeit beobachten können. Flug, Hotel, und Tickets für zwei Personen inklusive. Der Toppreis steht immer noch, während das Teilnehmerfeld des Jubiläumsturniers zum Saison-Kehraus massive Dellen bekommen hat. Von den acht qualifizierten U21-Helden haben gerade einmal drei den Weg an den Altmannsdorfer Ast gefunden, während die “creme de la creme” den Finals der Nachwuchsstars einen Korb gab. Das die eigentlich topgesetzten Nicolas Moser & Maximilian Wild nach ihrem Vorwochen-Auftritt bei den großen HTT-Finals einen verdienten Tennisurlaub angetreten haben, war zu erwarten. Doch davon abgesehen, wurde der HTT-Veranstalter beim Versuch ein Top-Event auf die Beine zu stellen, vom Pech verfolgt. HTT-US-Open-Sieger Diego Laporta ist nach einer Erkältung nicht rechtzeitig fit geworden, März-Masters-Series-1000-Champion Robert Steinhauser war am Eröffnungstag schulisch verhindert, und auch Nico De Giacomo sah sich nach seiner schweren Erkrankung während der heurigen Saison noch nicht in der Lage, drei Matches binnen drei Tagen auf hohem Niveau zu bestreiten. Auch der erste Ersatz in Person von Adrian Vorhemus kuriert daheim im Waldviertel eine Grippe aus, und somit hat die 3. Auflage der HTT Next Gen Finals zum Jubiläum nur seinen zweiten Anzug an.

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HTT Nr. 370 rettet ein kurz vor der Absage stehendes Turnier

Spötter behaupten ja sogar, das Saisonabschlussturnier der HTT U21 Asse spiele mit der dritten Garnitur, und wenn man das Ranking jener beiden Herren nimmt, die quasi Aushilfsweise an diesem zweiten Advent-Wochenende am Start sind, dann liegen die Kritiker gar nicht so verkehrt. Mazedoniens Jungstar Tarik Mustafik, die aktuelle Nr. 370 der HTT-Computer-Rangliste rettete am Freitag Nachmittag mit seinem Einspringen für den kurzfristig absagenden Lenny Wilmink sogar ein Turnier, das drei Stunden vor Beginn vor der Absage stand. Nach Stunden des Suchens nach einem achten Spieler, fiel dann um 19 Uhr doch der Startschuss zu den 3. HTT Next Gen Finals 2019 im UTC La Ville. Mit drei Akteuren, die sich mit starken Saisonleistungen  für dieses letzte HTT-Turnier 2019 qualifiziert haben. Nico Mucic, Paul Werren und Alexander Rieger, vielleicht fährt ja auch einer der drei als Sieger der HTT Next Gen Finals nach Mailand zu den ATP Next Gen Finals.

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06.12.2019, 23:27 Uhr
zuletzt bearbeitet: 07.12.2019, 00:18 Uhr