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Absage in der Heimat, Scharmützel im Netz: Zverev nicht voll auf der Höhe

Eine Woche vor den French Open steckt Alexander Zverev in der Krise. Sein Heimturnier in Hamburg hat er abgesagt, ein Social-Media-Post zeigt seinen Frust.

von SID
zuletzt bearbeitet: 17.05.2026, 19:26 Uhr

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Mit einigen Störgeräuschen richtet Alexander Zverev den Blick auf die French Open.

Der Countdown zu den French Open tickt - doch Alexander Zverev schiebt mal wieder Frust. Während Dauerrivale Jannik Sinner bei seinem Rom-Heimspiel brillierte, lieferte Deutschlands Tennisstar abseits des Platzes Schlagzeilen. Die Turnierabsage für Hamburg aufgrund von Rückenproblemen war das eine, zudem sorgte ein absurdes Social-Media-Scharmützel in der Szene für Aufsehen.

"Ich weiß, ihr habt Spieler, die ihr hasst, und Spieler, die ihr liebt. Also hört bitte auf, meine Zeit zu vergeuden", kommentierte Zverev einen Beitrag des TV-Senders Tennis Channel. In dem Clip von einem klamaukigen Spiel, bei dem etliche Tennisstars Zahlen in römische Ziffern umwandeln sollen, entsteht der Eindruck, dass Zverev die Aufgabe nicht sofort versteht. Daraufhin ließ der Tokio-Olympiasieger Dampf ab.

"Warum mache ich all diese Spiele und Promo-Aktivitäten mit euch, wenn ich dann immer, wenn ich etwas richtig habe, rausgeschnitten werde?", schrieb Zverev: "Ich frage mich, ob ihr einfach nur meine Zeit verplempern wollt oder darauf hofft, dass ich etwas falsch mache und das dann reinschneidet."

Wie man es auch dreht und wendet: Zverev wirkt dieser Tage dünnhäutig, sportlich und mental scheint er vor dem Sandplatz-Spektakel in Roland Garros (ab 24. Mai) nicht bei 100 Prozent. Schon nach dem krachenden Achtelfinal-Aus in Rom hatte der 29-Jährige gegen die Platzverhältnisse ("Das ist der schlechteste Platz, auf dem ich je gespielt habe") gewettert, danach begab er sich in das Geplänkel mit dem amerikanischen Sportsender.

Womöglich kommt die selbst verordnete Zwangspause in dieser Woche gerade recht. "Ausruhen" wolle er sich, beteuerte Zverev zuletzt, "neue Energie tanken und mich zu 100 Prozent auf die French Open vorbereiten". Insofern bezeichnete er den Rom-Rückschlag als "kleinen Segen" in dieser für ihn "schwierigen Phase".

Ob Zverev zum Turnierstart am kommenden Sonntag in Paris tatsächlich bei 100 Prozent sein wird, darf zumindest bezweifelt werden. Bei seiner Absage für das Turnier in seiner Heimatstadt am Rothenbaum sprach er von "Rückenproblemen, die mich die ganze Sandplatzsaison über beeinträchtigt haben". Sein Ärzteteam habe ihm daher "dringend geraten", eine Wettkampfpause einzulegen, um sich zu erholen.

Im Vorjahr hatte der Sieger von 2023 noch in Hamburg gespielt, bei den Frech Open schied er anschließend im Viertelfinale aus. Diesmal soll es in Paris weitergehen - doch die Vorzeichen sind keine Guten.

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Montag
18.05.2026, 08:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.05.2026, 19:26 Uhr

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