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Andre Agassi: Novak Djokovic wird Roger Federer mit Grand-Slam-Titeln überholen

Andre Agassi hat sich im Rahmen der Australian Open 2019 über seinen Ex-Schützling Novak Djokovic geäußert. Dem Weltranglistenersten traut er einige erfolgreiche Jahre auf der Tour zu. Er glaubt sogar, dass der Serbe eines Tages mehr Grand-Slam-Titel als Roger Federer gewinnt.

von tennisnet
zuletzt bearbeitet: 17.01.2019, 15:50 Uhr

Andre Agassi

Vor rund eineinhalb Jahren engagierte Djokovic den US-Amerikaner zusammen mit seinem guten Freund Radek Stepanek als beratende Trainer in seinem Betreuerstab. Agassi lernte Djokovic dabei näher kennen, und sprach in Melbourne über die Entwicklung des sechsfachen Australian-Open-Champions.

„Ich versuchte, ihm einige Dinge einzutrichtern. Im Nachhinein betrachtet weiß ich nicht, ob es mehr Zeit gebraucht hätte, bis dies Früchte trägt, oder ob ich ihn dadurch nur mehr verunsicherte“, wird Agassi von mehreren Medien zitiert.

„Aber am Ende des Tages bekommt der Sport das, was er verdient: Novak auf seinem besten Level. Ich freue mich sehr für ihn, und ich feuere ihn sogar an“, sagte Agassi, der in Melbourne aber erstmals Grigor Dimitrov betreut.

Dann ließ sich der Ehemann von Steffi Graf zu einer überraschenden Prognose hinreißen: „Während meiner Zeit in seinem Team war ich überzeugt davon, dass er über die nächsten Jahre jeweils zwei, drei Grand Slams pro Saison gewinnen wird.“

Derzeit hält Djokovic bei 14 Major-Titel, sechs fehlen ihm auf Rekordhalter Federer. Und der 31-Jährige sei laut Agassi auch in Melbourne klar jener Mann, den es zu schlagen gilt: „Er liebt es, hier zu spielen und die Verhältnisse kommen ihm sehr entgegen.“

Andre Agassi Trainer von Grigor Dimitrov

„Meine Hoffnung ist, dass Grigor ein Wörtchen um den Titel mitreden kann“, sagte Agassi. „Wir haben uns in kürzester Zeit richtig gut kennengelernt, ich könnte nicht glücklicher sein.“

Agassi, als Profi selbst achtfacher Major-Sieger, gab einige in die Zusammenarbeit mit dem Bulgaren. „Sein Problem war es, dass er seine Stärken nicht richtig einsetzte. Er muss lernen, sein Tempo in kontrollierter Art und Weise auszuspielen. Ich hoffe, dass ihm das Tennis bald wieder um einiges leichter fällt.“
Dimitrov trifft am Freitag in der dritten Runde auf den Italiener Thomas Fabbiano. Im Viertelfinale könnte es zum Aufeinandertreffen mit Rafael Nadal kommen.

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17.01.2019, 20:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.01.2019, 15:50 Uhr

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