Andy Roddick glaubt an Serena Williams in Australien
Serena Willams wird bei den Australian Open 2027 an den Start gehen. Zumindest glaubt der ehemalige Weltranglistenerste Andy Roddick daran, der jedoch auch Verbesserungspotenzial beim Weltstar erkennt.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
09.09.2026, 16:48 Uhr

Wenn es nach Andy Roddick geht, dann war die Teilnahme bei den US Open defintiv nicht das letzte Match von Serena Williams. In einem Interview formulierte der ehemalige Weltranglistenerste sogar die These, dass die “Tennis-Queen” bei den Australian Open im kommenden Januar am Start sein wird. Und das, so Roddick weiter, nicht nur im Doppel, sondern dann auch im Einzel.
“Ich denke, dass ihre Teilnahme bei den US Open ein Art Stresstest gewesen ist. Kann ich noch spielen? Die Antwort lautet nun ja”, äußerte Roddick seine Gedanken über Serena und lobte dabei auch Venus Williams, an deren Seite Serena das Doppel der ersten Runde in New York gegen Maya Joint und Hao-Ching Chan knapp im Tiebreak des dritten Satzes verloren hat: “Venus war die beste Spielerin auf dem Platz. War aggressiv bei den Returns und hat ihren Aufschlag gehalten.”
Serena beantwortet Einzel-Frage positiv
Gegen Maya Joint unterlag Serena Williams auch bei ihrer letzten Einzelteilnahme. In Wimbledon verlor die 44-Jährige gegen die Australierin ebenfalls in drei Sätzen. Doch Serena machte ihren Fans in Sachen Einzel in den letzten Tagen bereits von ihrer Seite ebenfalls Hoffnungen. Auf die Frage, ob sie nochmal im Einzel zu sehen sein wird, antwortete die 23-fache Grand-Slam-Championesse positiv.
Für Andy Roddick ist dann eine Steigerung bei Serena Williams notwendig: “Ihre Bewegungen sehen gut aus. Ich glaube aber, dass sie beim Serve noch mehr herausholen kann”. Bis zu den Australian Open wäre nun genügend Zeit, um das eigene Spiel weiter zu verbessern. Bei den Fans der langjährigen Weltranglistenersten dürfte auch so Zufriedenheit herrschen. Ein Comeback schien lange Zeit ausgeschlossen.
Im Juni kehrte Serena Williams im Londoner Queen's Club zurück. Seitdem trat die US-Amerikanerin bei insgesamt fünf Tourevents an, darunter auch Wimledon und die US Open. Seitdem gab es im Doppel einen Sieg und drei Niederlagen, im Einzel ging das einzige Match verloren. Dazu gab es beim neuformierten Mixed-Wettbewerb der US Open einen Sieg an der Seite von Carlos Alcaraz. Die Quote ist also ausbaufähig.
