Anna Pircher kommt zufrieden nach Kitzbühel

Anna Pircher ist im Viertelfinale des Juniorinnen-Wettbewerbs in Wimbledon 2026 ausgeschieden. Und darf dennoch hochzufrieden zur nächsten Station reisen - das werden die Generali Open in Kitzbühel sein.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.07.2026, 22:11 Uhr

Anna Pircher darf mit dem Wimbledon-Turnier 2026 sehr zufrieden sein
© Jürhen Hasenkopf
Anna Pircher darf mit dem Wimbledon-Turnier 2026 sehr zufrieden sein

Anna Pircher hat in Wimbledon 2026 mehr erreicht, als sie wohl selbst erwartet hätte. Nach überstandener Qualifikation spielte sich die Tirolerin bis ins Viertelfinale bei den Juniorinnen, verlor dort gegen die an Position eins gesetzte Chinesin Xinran Sun. Die Titelfavoritin habe von Beginn an großartig gespielt, das erkannte Pircher nach dem 0:6 und 3:6 sportlich fair an. Lediglich die Entourage von Sun habe sich extrem unsportlich verhalten, bei Punktgewinnen applaudiert, bei denen Pircher schon am Boden gelegen ist. 

Mund abputzen, weitermachen.  

Denn die nächste Aufgabe wird ja besonders spannend: Denn für Anna Pircher geht es weiter in Kitzbühel, wo kommende Woche ein Turnier der WTA-Tour-125-Kategorie stattfinden wird. Und wo sich Pircher keine Sorgen um den Startplatz im Hauptfeld machen muss: Sie wurde mit einer Wildcard bedacht.  

Pircher mit großer Unterstützung in Kitzbühel

Die Müdigkeit, die Pircher nach ihrem Ausscheiden im Einzel am Donnerstag bei sich selbst festgestellt hat, wird dann wohl von jeder Menge Adrenalin verdrängt. Denn, so hat es Pircher bereits nach ihrem Zweitrunden-Erfolg gegen Mika Stojsavljevic angekündigt, es wird ziemlich viel Verwandtschaft nach Kitzbühel kommen. 

Apropos Stojsavljevic: Die Britin steht ja unter den besten 300 Spielerinnen auf der WTA-Tour. Und der Sieg gegen eine Spielerin in diesen Sphären hat Anna Pircher die Gewissheit mitgegeben, dass sie auch auf Erwachsenen-Level bestehen kann.

von Jens Huiber

Freitag
10.07.2026, 11:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 09.07.2026, 22:11 Uhr