Ashleigh Barty - „Es ist angsteinflößend“

Ashleigh Barty hat das beste Jahr ihrer Karriere mit dem Sieg bei den WTA Finals gekrönt. In einem Podcast mit der WTA hat die Australierin ihre Ziele erläutert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.11.2019, 12:50 Uhr

Ashleigh Barty ist am Wochenende in Perth beschäftigt
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Ashleigh Barty ist am Wochenende in Perth beschäftigt

Einen Titel kann Ashleigh Barty in diesem Jahr noch holen, am kommenden Wochenende wird in Perth das Fed-Cup-Finale ausgetragen, zu Gast in Perth sind die Französinnen um Kristina Mladenovic und Caroline Garcia. Die Australierinnen sind wohl leicht zu favorisieren, Ashleigh Barty sei Dank. Die Prüfung im traditionsreichen Mannschafts-Wettbewerb kann aber auch gleich zur Nagelprobe für die Aufgaben werden, die für die Weltranglisten-Erste Anfang 2020 anstehen: Der australische Sommer mit dem Höhepunkt beim ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne.

Dort war zu Beginn der gerade abgelaufenen Saison im Viertelfinale gegen Petra Kvitova Schluss. Keine Schande, die zweimalige Wimbledon-Siegerin aus der Tschechischen Republik scheiterte schließlich im Finale nur knapp an Naomi Osaka. Die Australier sind mit Heimsiegen in Melbourne keineswegs gesegnet, den bis dato letzten bei den Frauen gab es 1978 durch Christine O´Neill.

Barty erwartet einen einzigartigen Sommer

Ganz schön viel Druck, der da auf Ashleigh Barty lastet. „Ich bin im Moment in einer einzigartigen Position“, erklärte Barty nach dem Finalsieg gegen Elina Svitolina in einem Podcast mit der WTA. „Ich glaube, es ist ist unglaublich angsteinflößend, aber auch aufregend. Ich habe mein ganzes Leben lang dafür gearbeitet, um an diesen Punkt zu gelangen und sagen zu können, wie es sich anfühlt. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Und auch neue, aufregende Dinge.“

Für sie würden die kommenden drei, vier Monate zuhause in Australien etwas ganz Besonderes werden. „Ich glaube, dass der Sommer 2020 in Australien etwas sein wird, das ich noch nie in meinem Leben erfahren habe. Das wird komplett neu für mich werden.“

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Mittwoch
06.11.2019, 17:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.11.2019, 12:50 Uhr