ATP: Alexander Zverev nach Madrid-Finale wieder auf Kurs Turin

Alexander Zverev hat mit seinem Finaleinzug beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid einen Sprung unter die besten acht Spieler der Jahreswertung gemacht. In Führung liegen zwei Spanier: Rafael Nadal und Carlos Alcaraz.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.05.2022, 07:51 Uhr

Alexander Zverev hat sich am Sonntag wie immer als fairer Verlierer gezeigt
© Getty Images
Alexander Zverev hat sich am Sonntag wie immer als fairer Verlierer gezeigt

Alexander Zverev hat in diesem Jahr zwar noch keinen Turniersieg feiern können, die gesammelten Ergebnisse 2022 sehen den Olympiasieger aber nach dem Finaleinzug in Madrid unter den besten acht Spielern der Saison. Das würde Zverev, Stand jetzt, die Startberechtigung für die ATP Finals in Turin bringen, die er im Herbst 2021 bekanntlich gewinnen konnte. Zverev liegt exakt auf Position acht im Race, mit einem ordentlichen Polster von fast 400 Zählern auf Casper Ruud.

Auf den beiden Spitzenrängen gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rafael Nadal und Carlos Alcaraz. Letzterer ist an seinen Landsmann mit dem Triumph in Madrid bis auf 70 Zähler herangerückt, Nadal hält aber noch die Spitzenposition. Nach dem 1000er in Rom wird neu abgerechnet.

Nach aktueller Lesart würden neben Nadal, Alcaraz und Zverev Stefanos Tsitsipas, Andrey Rublev, Daniil Medvedev, Félix Auger-Aliassime und Indian-Wells-Champion Taylor Fritz das Achter-Feld abrunden. Wer dabei am auffälligsten fehlt, ist Novak Djokovic. Der Serbe konnte in diesem Jahr bislang nur 620 Punkte sammeln, liegt im Race auf Platz 28.

Wachablöse in Österreich - Rodionov überholt Thiem

In der regulären Weltrangliste hat Djokovic allerdings die Nase vorne, mit einem Vorsprung von 270 Punkten auf Medvedev. Zverev folgt als Dritter mit gar nicht so schlechten Aussichten, schon bald die Spitzenposition zu erklimmen: Denn in Paris wird Novak Djokovic 2.000 Punkte zu verteidigen haben.

Carlos Alcaraz hat mit seinem Madrid-Sieg übrigens drei Plätze gut gemacht, ist nun schon Sechster. Sprünge von jeweils zwölf Positionen haben auch David Goffin (auf nun Platz 48) und Lorenzo Musetti (von 63 auf 51) hingelegt. Dusan Lajovic machte mit seinem Lauf in Madrid gar 13 Ränge gut.

Eine Wachablöse hat es im österreichischen Tennis gegeben: Dominic Thiem ist nicht mehr der bestklassierte Spieler. Thiem wird aktuell nur noch auf Platz 162 geführt. Neuer rot-weiß-roter Spitzenreiter ist Jurij Rodionov. Der Linkshänder gewann das ATP-Challenger-Turnier in Mauthausen, machte damit 27 Plätze gut und schaffte mit Rang 130 ein neues Karrierehoch.

Hier der aktuelle Stand im Race to Turin

Hier die aktuelle ATP-Weltrangliste

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