ATP Challenger Lugano: Schwärzler schrammt am 2. Challenger-Titel vorbei

Trotz verlorenem ersten Durchgang kämpfte sich der Vorarlberger Joel Schwärzler im Finale des ATP-75-Challenger-Turniers in Lugano gegen den Ungarn Zsombor Piros noch einmal bravourös zurück, musste aber den Traum von seinem zweiten Challenger-Titel nach der finalen Dreisatz-Niederlage erst einmal ad acta legen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 01.03.2026, 16:46 Uhr

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Trotz großem Kampfgeist im Finale verpasste Joel Schwärzler in Lugano seinen zweiten Challenger-Titel.

Auch wenn sich der Vorarlberger Joel Schwärzler und der Ungar Zsombor Piros vor dem Finale des ATP-75-Challenger-Turniers in Lugano auf der Tour bislang noch nicht gegenüberstanden, kennen sie sich zumindest von der ein oder anderen Trainingseinheit in der Deutschen Tennis Bundesliga als Teamkollegen beim TC Großhesselohe.

Und so entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, bei dem der 20-jährige Schwärzler als Rückschläger eher am Drücker war, jedoch beim Stand von 3:3 insgesamt fünf Break-Chancen nicht nutzen konnte. Nachdem er im Folgespiel selbst zwei Möglichkeiten seines 26-jährigen Gegners vereiteln konnte, fanden beide Spieler erst einmal ihren Rhythmus bei eigenem Aufschlag, ehe sich Piros beim Stand von 6:5 zwei Satzbälle erspielen konnte, wovon er den zweiten aus der Defensive heraus mit einer verschlagenen Vorhand von Schwärzler nutzen konnte.

Auch im zweiten Akt versuchte Schwärzler weiterhin, mit der Power in seinen Schlägen dem variablen Spiel seines Gegners entgegenzuwirken. Nachdem er in der Frühphase erneut drei Chancen nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte, packte er im fünften Spiel entschlossen zu und krallte sich erstmals das Aufschlagspiel seines Gegenübers. Bei eigenem Service ließ die aktuelle Nr. 242 im ATP-Ranking im gesamten Durchgang keine einzige Break-Möglichkeit zu und fixierte mit einem Vorhand-Winner inside-out den Satzgleichstand.

Zu Beginn des dritten Durchgangs erhöhte sich die Fehlerquote bei Schwärzler, während sein Gegner das ein oder andere spektakuläre Highlight setzen und sich die ersten drei Spiele sichern konnte. Im weiteren Verlauf lieferte der Österreicher zwar sichere Aufschlagspiele ab, konnte aber den Rückstand bis zum Matchende nicht mehr wettmachen. Mit einem Aufschlag-Winner besiegelte der auf Position 180 in der Weltrangliste geführte Piros den 7:5, 4:6, 6:3-Erfolg nach 2:25 Stunden.

Auch wenn Schwärzler seinen zweiten Challenger-Titel nach seinem Premierenerfolg 2024 in Skopje knapp verpasst hat, wird er in der Weltrangliste einen Sprung um knapp 30 Ränge nach vorn machen und eine Position um 214 bekleiden.

Hier das Einzel-Tableau aus Lugano

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Sonntag
01.03.2026, 16:47 Uhr
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