Der Dauerläufer hat noch nicht genug

David Ferrer gehört im positiven Sinne zum alten Eisen der ATP-Tour. Auch nach über 17 Jahren auf der großen Tennisbühne hat der Spanier immer noch Spaß und möchte weiterhin über die Plätze der Welt flitzen.

von Maximilian Kisanyik
zuletzt bearbeitet: 23.11.2017, 12:02 Uhr

David Ferrer ist seit 17 Jahren auf der ATP-Tour

Der Dauerläufer aus Spanien will es immer noch wissen. Seit über 17 Jahren ist Ferrer auf der Tour unterwegs und ist zu einem absoluten Publikumsliebling geworden. Mit Disziplin und großem Respekt für seine Gegner kämpfte er schon einige Top-Stars nieder und brachte seine Kontrahenten als lebendige Ballwand zur Verzweiflung.

Auch mit fast 36 Jahren denkt der Mann aus Spanien noch nicht über ein Karriereende nach: "Das Ziel für das kommende Jahr wird sein kein Ziel zu haben. Ich möchte von Woche zu Woche denken und jedes Match genießen", erklärte Ferrer bei EFE.

Die vergangene Saison verlief nicht nach den Vorstellungen des Spaniers, dennoch lässt sich die ehemalige Nummer drei nicht entmutigen und erkämpfte sich zum Ende des Jahres eine positive 24:21-Match-Bilanz. Nach einem verkorksten Start in das Jahr 2017 verbesserte Ferrer seine Form und gewann seinen 27. Karrieretitel in Bastad. "Wir haben nicht so begonnen wie wir es uns vorgestellt hatten, aber im Sommer habe ich in Bastad gewonnen und das Halbfinale in Cincinnati erreicht", fügte der 35-Jährige an.

Ferrer fällt im Ranking

Im Ranking ging es für den Ex-French-Open-Finalisten auf Rang 37 herunter. Aber auch aus diesem Dämpfer zieht Ferrer etwas Positives: "Es war mein schlechtestes Jahr, was das Ranking betrifft. Ich habe das Jahr trotzdem in den Top 40 abgeschlossen und möchte die neue Saison positiv angehen", so Ferrer.

Der "Sandplatzwühler" spielte im Kalenderjahr 2012 und 2013 sein bestes Tennis, stand im Finale von Roland Garros und sicherte sich insgesamt neun Titel - unter anderem die Krone beim Masters in Paris-Bércy. In den vergangenen Monaten plagten Ferrer immer wieder Verletzungen und zwangen die Kämpfernatur zu einigen Turnierabsagen. Im Jahr 2018 soll es wieder besser für den Dauergast der ATP-Tour laufen.

von Maximilian Kisanyik

Donnerstag
23.11.2017, 12:02 Uhr