ATP Finals: Novak Djokovic - Es muss nicht immer das Leistungsmaximum sein

Novak Djokovic steht bei den ATP Finals in Turin ungeschlagen im Finale. Dafür musste der Serbe noch nicht einmal auf seinem Höchstniveau spielen.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 19.11.2022, 22:08 Uhr

Novak Djokovic ist in Turin noch ungeschlagen
© Getty Images
Novak Djokovic ist in Turin noch ungeschlagen

Novak Djokovic kennt das Geschäft. Und weiß daher bestens, dass Tennisspieler nur in ganz wenigen Partien ihr Leistungsmaximum erreichen können. Genau das tat der Serbe in seinen ersten beiden Spielen bei den ATP Finals allerdings. Danach war in Djokovics Spiel ein Bruch zu erkennen. Für den Einzug ins Endspiel reichte es dennoch.

"Ich musste kämpfen, um zu überleben", sagte Djokovic nach seinem 7:6 (5) und 7:6 (6)-Erfolg über Taylor Fritz. "Ich habe mich heute nicht so reaktionsschnell und wohl gefühlt." Der langjährige Weltranglistenerste machte dafür den über drei Stunden dauernden Abnützungskampf gegen Daniil Medvedev im letzten Gruppenspiel verantwortlich. Er habe gewusst, dass er Zeit brauchen werde, ins Match zu finden.

In den entscheidenden Momenten war Djokovic jedoch einmal mehr zur Stelle. So spielte der 35-Jährige zwei blitzsaubere Tiebreaks, im zweiten Satz gelang dem 21-fachen Grand-SlamSieger zudem im letzten Moment das Break zum 5:5. Schon am Tag zuvor war ihm das im dritten Durchgang gegen Medvedev gelungen. "In diesen Momenten finde ich einen anderen Gang", erklärte Djokovic.

Djokovic könnte mit Federer gleichziehen

"Ich bin sehr froh, dass ich diesen Tag überstanden habe, denn ich glaube nicht, dass es einer meiner besten Tennistage war. Aber ich habe es geschafft, durchzuhalten", konstatierte Djokovic nach dem Finaleinzug. Am Sonntag hat der Weltranglistenachte im FInale gegen Casper Ruud (ab 19:00 Uhr live im TV und Livestream bei Sky und WOW und in unserem Liveticker) die Chance, seinen sechsten Titel bei den ATP Finals einzufahren. Und damit mit Rekordhalter Roger Federer gleichzuziehen.

Fritz musste nach der knappen Niederlage hingegen die Koffer packen. "Ich muss nur noch ein kleines bisschen besser werden, dann bin ich dabei", zog der 25-Jährige durchaus zufrieden Bilanz. Für ihn geht es bei der Davis-Cup-Endrunde in Malaga weiter. Die US-Amerikaner bekommen es im Viertelfinale mit Italien zu tun.

Hier das Einzel-Tableau in Turin

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