ATP Finals: Novak Djokovic im Gegensatz zu Nick Kyrgios mit guten Chancen auf Qualifikation

Novak Djokovic darf nach seinem Sieg in Wimbledon mit der Teilnahme an den ATP Finals in Turin planen. Gleiches gilt auch für Nick Kyrgios - allerdings nur im Doppel.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 12.07.2022, 15:43 Uhr

Schlagen Novak Djokovic und Nick Kyrgios auch in Turin auf?
© Getty Images
Schlagen Novak Djokovic und Nick Kyrgios auch in Turin auf?

Dass sich Novak Djokovic in der am Montag veröffentlichten Weltrangliste trotz seines neuerlichen Triumphs in Wimbledon nur auf Platz sieben wiederfand, sorgte in der Tennisszene für Kopfschütteln. Die ATP hatte dem Klassiker an der Church Road nach dem Ausschluss aller russischer und belarussischer Spieler den Status der Weltranglistenrelevanz entzogen, dementsprechend fielen Djokovic die 2000 Punkte seines Vorjahressieges aus der Wertung.

Für Djokovic hielten sich die Konsequenzen der drastischen Entscheidung trotz seines Rückfalls im Ranking jedoch in Grenzen, spielt der Serbe seit geraumer Zeit doch ausschließlich für die ganz großen Trophäen. Positiver Nebeneffekt: Auch im Rennen um die ATP Finals in Turin hat der 35-Jährige nach seinem siebenten Turniersieg an der Church Road beste Karten.

Djokovic muss Jahr in Top 20 beenden

Grund dafür ist eine Sonderregel der ATP. Diese besagt, dass Spieler, die im Verlauf der Saison zumindest eines der vier Grand-Slam-Turniere für sich entscheiden konnten, das Jahr lediglich unter den Top 20 abschließen müssen, um am Jahresabschlussfinale der acht besten Spieler teilnehmen zu können. Wie die Herrenorganisation zuletzt bestätigte, hat diese Regel auch für das Wimbledon-Turnier 2022 Bestand.

Djokovic, der im Race derzeit auf Platz zehn liegt, darf somit bereits mit einem Auftritt in Turin planen. Und das, obwohl der 35-Jährige sämtliche Turniere in den USA aufgrund seiner fehlenden Corona-Impfung zu verpassen droht.

Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios müsste in den kommenden Monaten hingegen noch fleißig Punkte sammeln, um in der italienischen Metropole im Einzel an den Start gehen zu können. Der Australier belegt im Race derzeit nur den 37. Platz. Im Doppel darf sich Kyrgios nach dem Australian-Open-Sieg mit Thanasi Kokkinakis hingegen berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen.

Zwischenstand im Race to Turin

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