ATP gibt Änderungen bei Preisgeld, Punkten, etc. bekannt

Mehr Preisgeld für die Spieler, längeres Behalten der Punkte und eine kleine COVID-Unterstützung für die Turniere - so lassen sich die Pläne der ATP umreißen, die am heutigen Mittwoch bekannt geworden sind.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 03.03.2021, 15:37 Uhr

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Zuschauer auf den Rängen kann die ATP natürlich nicht garantieren
© Getty Images
Zuschauer auf den Rängen kann die ATP natürlich nicht garantieren

Eigentlich hätte der Plan der ATP so ausgesehen, dass mit dem 8. März die "Best-of"-Logik ihr Ende findet. Das heißt, dass die Weltrangliste sich nicht auf die zurückliegenden 52 Wochen, sondern bis zu zwei Jahre bezieht. Und eben beim selben Turnier jenes Ergebnis in die Wertung kommt, das besser war. Konkretes Beispiel: Dominic Thiem führt immer noch seine 1.200 Finalpunkte von den French Open 2019 mit. Obwohl er in Roland Garros 2020 schon im Viertelfinale an Diego Schwartzman gescheitert war.

Diese Regelung hat die ATP nun bis zum 9. August, also bis nach dem ATP-Tour-1000-Event in Toronto verlängert. Dazu kommt: Veranstaltungen, die zwischen dem 4. März und 5. August 2019 ausgetragen wurden und 2020 nicht durchgeführt werden konnten, bleiben weitere 52 Wochen in der Wertung. Wenn auch nur mit 50% der Punkte. Das heißt wieder im Fall von Dominic Thiem, dass die nunmehr 500 Zähler vom Triumph in Indian Wells weiter mitgeführt werden.

Mehr Preisgeld bei den 250ern und 500ern

Was übrigens auch für die Turniere gilt, die 2020 später ausgetragen wurden, wie etwa Kitzbühel, Hamburg, Rom oder Roland Garros. Wobei auch hier die "Best-of"-Logik greift. Quintessenz: Die nächste "traditionelle" Weltrangliste, die sich wirklich auf die zurückliegenden 52 Wochen bezieht, wird erst am 16. August 2022 erwartet.

Darüber hinaus gab die ATP bekannt, dass für die ATP-Tour-250- und ATP-Tour-500-Turniere das Preisgeld bei allen Events zwischen den Australian Open und Wimbledon angehoben werden soll. Bisher sah man aufgrund der Corona-Pandemie eine Reduktion auf 50 Prozent vor, nunmehr soll es bei den 250ern 80 Prozent, bei den 500ern 60% geben. Die Mittel dazu kommen aus dem Bonus Fonds der ATP.

Schließlich bekommen auch noch die Turnierveranstalter ein wenig Unterstützung. So erhält jedes Event der ATP- oder ATP-Challenger-Tour einen Zuschauss von 10.000.- US Dollar für etwaige Hotelkosten. die durch die notwendige Isolation von Spielern entstehen.

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Mittwoch
03.03.2021, 18:15 Uhr
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