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ATP Halle/Westfalen: Fritz revanchiert sich bei Shelton für Stuttgart-Niederlage

In einem komplett ausgeglichenen Viertelfinale konnte sich Taylor Fritz in Halle/Westfalen in drei hartumkämpften Tiebreak-Sätzen bei Ben Shelton erfolgreich für die am vergangenen Wochenende im Finale von Stuttgart erlittene Niederlage revanchieren und wartet nun auf ein mögliches Halbfinal-Duell gegen den Hamburger Alexander Zverev.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 19.06.2026, 14:39 Uhr

Getty Images
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Mit einem erfolgreichen Dreisatz-Krimi revanchierte sich Taylor Fritz im Viertelfinale von Halle an Ben Shelton für die Stuttgart-Finalniederlage.

Nicht nur aufgrund der bisherigen 1:3-Bilanz, sondern gerade auch wegen dem vor wenigen Tagen in Stuttgart verlorenen Endspiel hatte Taylor Fritz im US-Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Halle/Westfalen gegen Ben Shelton mehr als eine Rechnung offen.

Und vom Start weg agierte der 28-jährige Fritz auf Augenhöhe, indem beide Spieler im ersten Durchgang blitzsaubere Aufschlagspiele ablieferten und nur der 23-jährige Shelton einmal verstärkt um sein Service kämpfen musste, jedoch ohne zugelassene Breakchance. Auch der resultierende Tiebreak verlief komplett ausgeglichen, ehe Fritz mit einer unsauber getroffenen Vorhand den Satzverlust verursachte.

Auch im zweiten Akt ließen beide Spieler bis auf eine Break-Möglichkeit, die Shelton zulassen musste aber abwehren konnte, nichts anbrennen und vertagten damit die Entscheidung erneut in den Tiebreak. Dort musste der US-Youngster nach einer 4:2-Führung drei Punkte in Folge abgeben und den Durchgang ohne eigenen Matchball durch einen Aufschlag-Winner seines Gegners bei dessen drittem Satzball verloren geben.

Im Entscheidungs-Durchgang kristallisierte sich ebenfalls lange Zeit keine Vorentscheidung heraus. Beim Stand von 4:4 eröffnete Shelton bei Aufschlag seines Gegners mit einem sensationellen Halbvolley-Stopp und erarbeitete sich im weiteren Verlauf eine Break-Chance, die er aber verstreichen lassen musste. Nachdem die Nr. 3 des Turniers im Folgespiel ebenfalls zwei Break-Möglichkeiten seines Gegners abwehren konnte, war der dritte Tiebreak der Begegnung die logische Folge. Und auch dort wurden die Zuschauer bei weiterhin hochklassigem Rasentennis lange auf die Folter gespannt, ehe sich Fritz beim Stand von 3:3 mit einem Mini-Break vorentscheidend absetzen und das Match zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Mit einem Vorhand-Fehler seines Gegners in Netz wurde der an Position 5 gesetzte Fritz zum finalen 6:7 (5), 7:6 (8), 7:6 (3) nach 2:46 Stunden erlöst.

Im Halbfinale könnte der Weltranglisten-9. auf den topgesetzten Hamburger Alexander Zverev treffen, der sich aber direkt im Anschluss erst einmal gegen den belgischen Qualifikanten Raphael Collignon durchsetzen muss und gegen Fritz die letzten sechs Begegnungen verloren geben musste.

Hier das Einzel-Tableau aus Halle/Westfalen

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von Dietmar Kaspar

Freitag
19.06.2026, 14:38 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.06.2026, 14:39 Uhr

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