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ATP HalleWestfalen: Nick Kyrgios - "Beweis dafür, wie hart ich arbeite"

Nick Kyrgios steht beim ATP-500-Event von HalleWestfalen im Viertelfinale. Der Erfolg über Stefanos Tsitsipas in der Runde der letzten 16 sei für den Australier auch ein Indiz für die harte Arbeit, die der 27-Jährige in den Sport stecke. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 16.06.2022, 19:18 Uhr

Nick Kyrgios hat sich auf Rasen bereits durchaus eingegroovt
Nick Kyrgios hat sich auf Rasen bereits durchaus eingegroovt

Nick Kyrgios wird einer jener Namen sein, dessen Platzierung im Draw von Wimbledon mit ganz besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden wird. Nimmt der Lauf des Australiers beim ATP-500-Event von HalleWestfalen nämlich ein baldiges Ende, so wird Kyrgios beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres ungesetzt ins Rennen gehen. Und wäre damit ein potentieller Erstrundengegner für Favoriten wie Novak Djokovic, Rafael Nadal, Matteo Berrettini & Co. 

Apropos Matteo Berrettini: Dieser benötigt im britischen Queen's Club ebenso ein starkes Abschneiden, will der Vorjahresfinalist unter den besten acht Gesetzten ins prestigeträchtige Major-Event in London gehen. Aber zurück zu Nick Kyrgios: Der steht nach seinem überzeugenden Erfolg über Stefanos Tsitsipas im Viertelfinale der Terra Wortmann Open - ein weiterer starker Lauf nach dem Halbfinaleinzug in Stuttgart vor wenigen Tagen.

Kyrgios schlägt Tsitsipas

"Stef (Anm. Stefanos) ist derzeit einer der besten Spieler der Welt, und er wird einige erstaunliche Ergebnisse erzielen, und ich bin sicher, dass er viele, viele Grand Slams gewinnen wird", streute Kyrgios seinem Kontrahenten zunächst einmal Rosen. Zumal er nicht wisse, ob er Ähnliches über sich selbst behaupten könne: "Ich weiß nicht, ob ich das auch von mir sagen kann, aber ich bin froh, dass ich bei den Turnieren, die ich spiele, immer noch dieses Niveau erreichen kann."

Die jüngsten Leistungen jedenfalls seien für den 27-Jährigen ein "Beleg für die harte Arbeit", die er in den Sport stecke, wenn er gerade nicht auf der ATP-Tour unterwegs ist. "Ich freue mich sehr darauf, weiterzumachen. Ich möchte weiterhin diese großen Siege auf den besten Plätzen der Welt einfahren", sagte der Australier. Der in Wimbledon jedenfalls zum Kreis der erwartungsvollen Außenseiter - wenn nicht zur erweiterten Riege der Mitfavoriten - zu zählen ist. 

In der Runde der letzten Acht trifft Kyrgios nun auf den Spanier Pablo Carreno Busta, vor dem der Australier im Vorfeld nichts als Respekt übrig hat: "Er ist ein großartiger Spieler und kann auf allen Belägen spielen. Ich werde also versuchen zu sehen, was ich tun kann, ein paar Returns schlagen und stark aufschlagen und sehen, wie es läuft", sagte Kyrgios. Für den es in Halle ja überdies um eine Setzung in Wimbledon geht. Den Gegnern wäre dies wohl auch nicht unrecht. 

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16.06.2022, 19:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 16.06.2022, 19:18 Uhr

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