ATP Indian Wells: Dominic Thiem freut sich immer auf Gilles Simon

Dominic Thiem trifft in der dritten Runde des ATP-Masters-1000-Turniers in Indian Wells auf einen Mann, gegen den er eine 8:2-Bilanz vorweisen kann: Gilles Simon aus Frankreich. Das Match wurde als viertes nach 19 Uhr in Stadium 3 angesetzt (live auf SKY und in unserem Match-Tracker).

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 11.03.2019, 08:57 Uhr

Gilles Simon ist Dominic Thiem in den letzten Jahren ganz gut gelegen
Gilles Simon ist Dominic Thiem in den letzten Jahren ganz gut gelegen

Dominic Thiem hat vor ein paar Jahren in Roland Garros mit der Mär aufgeräumt, dass sich die Topspieler nur mit ihrem jeweils nächsten Gegner beschäftigen. Und nicht mit dem gesamten Ast, auf den sie denn gelost wurden. Thiem jedenfalls wisse immer sehr genau Bescheid, wer denn in den kommenden Runden anstünde - und im konkreten Fall des ATP-Masters-1000-Turniers von Indian Wells sollten die Aussichten der österreichischen Nummer eins zumindest keine schlaflosen Nächte bereiten.

In Runde drei wartet nämlich zunächst mit Gilles Simon einer der Lieblingsgegner Thiem, danach hatte das Draw eigentlich Borna Coric erwarten lassen, der Kroate verabschiedete sich aber gegen Methusalem Ivo Karlovic. Der wiederum spielt am Montag (Ortszeit) gegen Prajnesh Gunneswaran aus Indien und nicht wie von der Setzliste vorgesehen gegen den immer gefährlichen Nikoloz Basilashvili.

Thiem gegen Simon seit 2014 immer siegreich

Zukunftsmusik, dennoch. Gilles Simon jedenfalls wartet seit 2014 auf einen Sieg gegen Dominic Thiem, in Toronto stellte der Franzose dereinst auf 2:1 in seiner persönlichen Bilanz gegen den Lichtenwörther. Die seither sieben Matches gingen allerdings allesamt an Thiem, manchmal glatter (so wie das jüngste beim ATP-Masters-1000-Turnier in Paris), manchmal auch ein wenig glücklich wie im Endspiel von Lyon 2018. Da befand sich Simon auf einem soliden Weg zum Turniersieg, Thiem überlegte kurz, holte sich Satz zwei im Tiebreak und zog sein Spiel durch.

Wie gut die Form der österreichischen Nummer eins im Moment tatsächlich ist, lässt sich allerdings eher schwer einordnen. Jordan Thompson, auch so einer, der Thiem gut liegt, hatte in Runde zwei seine Chancen, wenn auch keine Chance auf eine Überraschung. Dass Thiem allerdings, wie schon in Buenos Aires gegen Diego Schwartzman, Probleme hatte, das Match auszuservieren, sollte ein kleines Alarmzeichen sein.

Djokovic könnte im Viertelfinale warten

Andererseits scheinen die Bedingungen in Indian Wells Thiem entgegen zu kommen. Der Ball springt hoch ab, der Belag nimmt den Spin des Österreichers also ordentlich an. Gegen Thompson hat darüber hinaus auch der Rückhand-Longline außerordentlich gut funktioniert, für einen Einzug ins Achtelfinale ist es also angerichtet.

Und wenn Dominic Thiem nun auf seinen weiteren Weg in der kalifornischen Wüste schaut, dann könnte in der Runde der Acht ein Treffen mit Novak Djokovic anstehen. Es sei denn, der serbische Weltranglisten-Erste patzt davor, etwa gegen Philipp Kohlschreiber, Thiems Kumpel. Es ist anzunehmen, dass der Österreicher auch dessen Pfad durch das erste Masters des Jahres herunterbeten könnte.

Hier das Einzel-Tableau in Indian Wells

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Montag
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