ATP Masters Miami: Andrey Rublev wartet weiterhin auf großen Wurf: "Wusste nicht, wie ich mit dem Druck umgehen sollte"

Andrey Rublev gewann im Vorjahr die meisten Titel auf der ATP-Tour. Für den ganz großen Coup wollte es für den Russen jedoch nicht reichen. Daran änderte sich auch beim ATP-Masters-1000-Event von Miami nichts. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 04.04.2021, 12:41 Uhr

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Andrey Rublev ist in Miami im Halbfinale gescheitert
Andrey Rublev ist in Miami im Halbfinale gescheitert

Es war eine 23-Siege lang andauernde Serie, die Aslan Karatsev am 19. März diesen Jahres beenden sollte. Es war die Serie seines Landsmanns Andrey Rublev, die beim ATP-500-Event von Hamburg seinen Ursprung genommen hatte - und nach vier Titelgewinnen auf dieser Kategorie schließlich in Dubai ihr Ende finden sollte. Und es war eine Serie, die den jungen Russen in die Position brachte, bei nahezu jedem Turnier zumindest als Mitfavorit zu gelten. 

So auch beim ATP-Masters-1000-Event von Miami, in welches Rublev als Nummer drei der Setzliste gegangen war. Und der Russe, er unterstrich diese Favoritenrolle eindrucksvoll: Nach klaren Siegen gegen Cilic, Sandgren, Fucsovics und Korda stand der 23-Jährige in der Vorschlussrunde - und galt plötzlich als der ganz große Favorit. Zumal sich Daniil Medvdedev und Stefanos Tsitsipas bereits zuvor aus dem Turnier verabschiedet haben. 

Rublev: "Konnte mit dem Druck nicht so gut umgehen"

Letzterer gegen einen 24-jährigen Polen namens Hubert Hurkacz, mit dem es nun Rublev selbst im Halbfinale zu tun bekommen sollte. Und mit 3:6 und 4:6 den Kürzeren ziehen sollte. "Es ist klar, dass heute nicht mein Tag war und Hurkacz sehr gut gespielt hat, daher hat er den Sieg verdient. Das war's, es gibt nicht viel mehr zu sagen. Jetzt ist es an der Zeit, wieder hart zu arbeiten, um für die Sandplatz-Tour bereit zu sein", bilanzierte Rublev nach seinem überraschenden Aus sichtlich niedergeschlagen. 

Denn für Rublev war damit klar, dass das Warten auf den großen Wurf außerhalb der ATP-500-Kategorie noch andauern wird, dass der große Titelgewinn auch in Miami ausbleiben wird. Eine Situation, die den Weltranglistenachten offenkundig unter Druck setzt, wie dieser erklärte: "Ich konnte mit dem Druck nicht so gut umgehen wie an anderen Tagen, und er spielte eine sehr gute Partie. Trotzdem war ich nah dran, aber es war nicht genug. Ich habe heute nicht so aggressiv gespielt wie sonst, er war ein bisschen defensiver. Aber ja, der Schlüssel war, dass ich nicht wusste, wie ich mit dem Druck, den Emotionen umgehen sollte."

Es ginge hier nicht so sehr um seinen Gegner, sondern vielmehr um sich selbst, wie Rublev betonte: "Ich konnte mit den Emotionen nicht umgehen, also war der wahre Grund dieser. Ich war nicht auf dem Platz, ich war nicht so aggressiv, ich habe meine Vorhand nicht so oft gelandet, wie ich es immer tue, noch habe ich ihn unter Druck gesetzt", unterstrich der 23-Jährige, der nach seinem nunmehr ersten Einzug in die Vorschlussrunde eines ATP-Masters-1000-Event weiter auf Titelgewinn Nummer eins warten muss. 

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