ATP Masters Monte Carlo: Andrey Rublev nach Erfolg über Rafael Nadal - "Einer meiner besten Siege aller Zeiten"

Andrey Rublev setzte sich im Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal durch - und zeigte sich danach naturgemäß mehr als glücklich mit seiner Leistung.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 17.04.2021, 09:58 Uhr

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Andrey Rublev beim ATP-Masters-1000-Turnier in Monte Carlo
© Getty Images
Andrey Rublev schlug Rafael Nadal in drei Sätzen

Gefühlt hat man diesen Film vor allem auf den Sandplätzen dieser Welt schon so oft gesehen: Rafael Nadal tut sich zunächst schwer, übersteht nach verlorenem Startsatz im zweiten Durchgang einige kritische Phasen bei eigenem Aufschlag, kommt durch einen spektakulären Schlag zurück in die Partie und demontiert in weiterer Folge seinen Gegner ab. Beinahe wäre es auch im Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers gegen Andrey Rublev so weit gekommen. Aber eben nur beinahe.

Denn der Russe steckte trotz einer starken Aufholjagd des Spaniers gegen Ende des zweiten Satzes seinen Kopf nicht in den Sand, präsentierte sich im dritten Abschnitt als spritzigerer Spieler und holte sich völlig verdient seinen ersten Karriereerfolg über Nadal. 6:2, 4:6 und 6:2 hieß es am Ende aus der Sicht Rublevs, der im Halbfinale nun auf Casper Ruud trifft.

Mentale Meisterleistung

"Nadal ist der beste Spieler aller Zeiten auf Sand. Von diesem Standpunkt aus ist es sicher einer meiner besten Siege aller Zeiten. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Sieg gegen Roger Federer an", zeigte sich der 23-Jährige hocherfreut. Er wisse aber auch, dass der Iberer nicht sein bestes Tennis gezeigt habe. 

Dennoch konnte der Weltranglistenachte im Fürstentum bislang überzeugen. Insbesondere die mentale Meisterleistung des Russen nach dem verlorenen zweiten Satz wusste auch angesichts des psychisch herausfordernden Achtelfinalmatches gegen Roberto Bautista Agut den einen oder anderen Beobachter der Tennisszene zu beeindrucken.

Rublev zollt Nadal Respekt

Für Rublev selbst war das Comeback Nadals im zweiten Abschnitt aber offenbar nicht allzu schwer zu verdauen. "Die Situation war surreal. Ich hatte bei 6:2 und 3:1 Breakbälle. Vermutlich habe ich innerlich verstanden, dass sich etwas verändern wird. (...) Er ist dann auch zurückgekommen. Ich habe das akzeptiert, war bereit und habe mir gesagt, dass ich so wie vorher spielen soll", erklärte der 23-Jährige.

Ein Vorteil für Rublev sei auch die Erwartungshaltung im Vorfeld der Partie gewesen: "Ich kann mir nicht ausmalen, in der Situation von Rafa zu sein. Man weiß, dass er der beste Spieler auf Sand ist und jedes Mal Druck hat. Das muss für ihn immer unglaublich schwierig sein. (...) Es spielt sich leicht, wenn man nichts erwartet." Im Halbfinale wird nun aber der Mann aus Moskau mit der hohen Erwartungshaltung umgehen müssen: Rublev ist gegen Casper Ruud klarer Favorit.

Hier das Einzel-Tableau in Monte Carlo

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von Nikolaus Fink

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zuletzt bearbeitet: 17.04.2021, 09:58 Uhr

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