ATP Masters Monte Carlo: Rafael Nadal - "Es war ein Tag zum Vergessen"

Rafael Nadal musste sich im Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers von Monte Carlo dem Russen Andrey Rublev in drei Sätzen geschlagen geben. Die Niederlage wolle der Spanier nun so schnell wie möglich aus dem Gedächtnis streichen.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 17.04.2021, 12:15 Uhr

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Rafael Nadal beim ATP-Masters-1000-Turnier in Monte Carlo
© Getty Images
Rafael Nadal unterlag Andrey Rublev in drei Sätzen

Viel sprach in Monte Carlo nicht gegen einen Turniersieg des elffachen Titelträgers Rafael Nadal. In den ersten beiden Runde gab der Spanier nur fünf Games ab, Novak Djokovic scheiterte bereits im Achtelfinale und selbst Titelverteidiger Fabio Fognini, der den Spanier 2019 in Monte Carlo deklassiert hatte, schied gegen Casper Ruud in der Runde der letzten Acht aus.

Es schien also alles angerichtet für Nadal, der im Viertelfinale darüber hinaus auch noch auf einen vermeintlich müden Gegner treffen sollte. Schließlich hatte sich Andrey Rublev im Achtelfinale in einer äußerst kräftezehrenden Partie noch fast 2:45 Stunden mit Roberto Bautista Agut duelliert. Kommen sollte am Freitag dann aber alles anders.

Aufschlag und Rückhand als Problemzonen

Während Rublev eine der besten Leistungen seiner Karriere zeigte, agierte Nadal vor allem in den Sätzen eins und drei deutlich zu fehlerhaft. Daher zeigte sich der 20-fache Grand-Slam-Sieger auch schon während des Matches ungewohnt angefasst: Immer wieder stemmte er beide Hände in die Hüften, um seiner Enttäuschung Ausdruck zu verleihen.

"Ich hatte Gründe, mich zu beschweren, habe das aber nicht gemacht. Ich habe nur einmal nach einer Rückhand geschrien. Ich war müde davon, unerzwungene Fehler zu machen. Es war ein Tag zum Vergessen. Schlecht zu spielen und das gegen einen großartigen Spieler zu machen, ist ein Killer-Cocktail", konstatierte der Weltranglistendritte nach der Begegnung. 

Insbesondere der Aufschlag sowie die Rückhand ließen beim Spanier viele Wünsche offen. Das Service sei sogar "ein Desaster" gewesen, meinte Nadal. Gründe dafür gebe es keine: "Ich verstehe nicht, warum, weil ich in den Trainingseinheiten überhaupt keine Probleme hatte." Mit seiner Cross-Rückhand habe er den Platz zudem nicht wie gewohnt öffnen können.

Nadal, das war ihm bei der Pressekonferenz deutlich anzusehen, haderte mit der verpassten Chance auf Titel Nummer zwölf im Fürstentum: "Ich habe es verpasst, die Sandplatzsaison auf eine gute Art und Weise zu starten. Hand aufs Herz: Ich habe mich gut genug gefühlt, um das Turnier zu gewinnen."

Nadal erwartet Verbesserung

Seine Niederlage sei allerdings auch an Rublev, der seinerseits von "einem der besten Siege" seiner Karriere sprach, gelegen. Der Russe habe "gut und aggressiv" gespielt, erklärte Nadal. "Er ist ein großartiger Typ. Ich freue mich für ihn."

Er selbst werde sich nun an die Arbeit machen, um in der kommenden Woche in Barcelona besser zu spielen. "Ich werde trainieren und versuchen, mich zu verbessern. Es gibt keinen anderen Weg, ich habe ein wichtiges Monat vor mir." Und eine kleine Kampfansage schickte der 34-Jährige gleich hinterher: "Das ist kein Drama. Ich werde besser werden. Das erwarte ich."

Hier das Einzel-Tableau in Monte Carlo

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von Nikolaus Fink

Samstag
17.04.2021, 11:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.04.2021, 12:15 Uhr

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