ATP Masters Rom: Organisatoren verzichten auf Ausbau des Pietrangeli-Courts
Die Italian Open ändern ihre Pläne für die traditionsreiche Anlage. Statt größerer Tribünen rückt nun die moderne BNP-Paribas-Arena stärker in den Fokus.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
02.05.2026, 14:56 Uhr

Die Verantwortlichen der Italian Open haben ihre Ausbaupläne für den legendären Pietrangeli-Court verworfen. Die traditionsreiche Anlage wird damit auch künftig ohne zusätzliche Tribünen auskommen und ihren bisherigen Charakter behalten. Für viele Tennisfans dürfte das eine gute Nachricht sein – schließlich gilt der Court als einer der atmosphärischsten Schauplätze im Tenniskalender.
Stattdessen gewinnt die moderne BNP-Paribas-Arena deutlich an Bedeutung. Sie wird künftig als zweitwichtigster Platz der Anlage geführt und soll verstärkt große Matches aufnehmen. Hintergrund sind vor allem die größere Kapazität und die moderneren Bedingungen für Zuschauer und Spieler.
Im Zuge der Umstrukturierung wurde auch die bisherige SuperTennis Arena innerhalb des Geländes neu positioniert und ist nun nur noch der drittgrößte Court der Anlage. Gleichzeitig verlieren neben dem Pietrangeli-Court auch die Plätze 1 und 2 ihre temporären Zuschauerränge. Die Organisatoren setzen damit offenbar bewusst auf einen Mix aus Tradition und moderner Infrastruktur.
