WTA: Emma Raducanu setzt wieder auf ihren US-Open-Coach
Nach wochenlanger Pause arbeitet Emma Raducanu erneut mit Andrew Richardson zusammen. Die Britin peilt offenbar ihr Comeback beim WTA-Tour-1000-Turnier in Rom an.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
02.05.2026, 14:42 Uhr

Emma Raducanu bereitet offenbar ihre Rückkehr auf die Tour vor – und setzt dabei auf eine vertraute Konstellation. Die Britin trainiert aktuell wieder mit Andrew Richardson, jenem Coach, mit dem sie 2021 sensationell die US Open 2021 gewonnen hatte.
Raducanu hatte zuletzt fast zwei Monate pausieren müssen. Wegen anhaltender Beschwerden nach einer Virus-Erkrankung sagte sie mehrere Turniere ab, darunter die Events in Miami, Linz und Madrid. Inzwischen steht die ehemalige US-Open-Siegerin aber wieder auf dem Trainingsplatz – unter anderem in Alicante an der Ferrer Academy sowie zuletzt auch in London.
Richtig fit bei den French Open?
Die Zusammenarbeit mit Richardson scheint dabei vor allem auf Vertrauen und Vertrautheit zu basieren. Schon in den vergangenen Jahren griff Raducanu immer wieder auf bekannte Gesichter aus ihrem Umfeld zurück. Seit der Trennung von Francisco Roig zu Jahresbeginn hatte die Weltranglisten-27. ohnehin keinen festen Cheftrainer mehr.
Vieles deutet jetzt darauf hin, dass Raducanu bei den Italian Open 2026 ihr Comeback geben könnte. Dort hatte sie im Vorjahr das Achtelfinale erreicht und entsprechend einige wichtige Weltranglistenpunkte zu verteidigen. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch die Britin scheint alles daran zu setzen, rechtzeitig für die French Open richtig matchfit zu werden.
