Brachte krasse Fehlentscheidung Dolgopolov den Sieg?

Alexandr Dolgopolov profitierte im Drittrundenmatch gegen Dusan Lajovic von einem fehlerhaften Aus-Ruf.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.03.2014, 11:25 Uhr

Beim ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells stand Stuhlschiedsrichter Mohamed El Jennati heftig in der Kritik. El Jennati saß bei den Matches zwischenDenis Istomin gegen Radek StepaneksowieFabio Fognini gegen Ryan Harrison, in denen es strittige Szenen gab, auf dem Stuhl. Beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miami hat nun ein krasse Fehlentscheidung eines Linienrichters womöglich Alexandr Dolgopolov (Ukraine) den Sieg gebracht und Dusan Lajovic (Serbien) den Sieg gekostet.

Aus-Ruf nimmt Lajovic gute Gelegenheit

Was war passiert? Lajovic spielte beim brenzligen Stand von 5:5 im Tiebreak des dritten Satzes eine kraftvolle Rückhand klar vor die Linie. Doch zur Überraschung aller gab es einen Aus-Ruf des Linienrichters, den der Schiedsrichter sofort korrigierte. Dolgopolov nahm zur Sicherheit die Challenge. Das Hawk-Eye zeigte jedoch die krasse Fehlentscheidung des Linienrichters an. Lajovic war selbstverständlich erzürnt über diesen Aus-Ruf. Denn der Serbe hatte sich mit seiner Rückhand in eine gute Position im Ballwechsel gebracht. Dolgopolov konnte den Ball nur hoch ins T-Feld zurückspielen.

Der Punktgewinn zum 6:5 wäre gleichzeitig ein Minibreak von Lajovic gewesen und somit Matchball bei eigenem Aufschlag. Der Punkt musste schließlich wiederholt werden. Wenige Augenblicke später gewann Dolgopolov das Match mit 3:6, 6:0, 7:6 (5). Besonders bitter für Lajovic: Er hatte bei 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn aufgeschlagen. Nach Dolgopolovs Break zum 5:5 musste das Match wegen Regens für eine Stunde unterbrochen werden. Auch im Tiebreak war Lajovic zunächst auf der Siegerstraße, als er mit 4:2 führte.(Text: cab)

Hier ist der Vorfall im Video.

von tennisnet.com

Dienstag
25.03.2014, 11:25 Uhr