ATP Peking: Die Marathonmänner de Minaur und Rublev spielen auch um Turin
Alex de Minaur und Andrey Rublev treffen morgen im Viertelfinale des ATP-Tour-500-Turniers in Peking aufeinander. Und haben womöglich noch größerer Ziele als ein gutes Abschneiden in der chinesischen Hauptstadt.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
03.10.2026, 15:44 Uhr

Alex de Minaur hat in seiner mittlerweile schon langen Karriere einiges gesehene. Dass er ein Match beim Stand von 5:4 und 40:0 im dritten Satz nicht zumachen kann, wird dem Australier aber noch nicht oft passiert sein. Die gute Nachricht für den „Demon“: Es hat dann ja doch noch gereicht gegen Quentin Halys. Und zwar mit 3:6, 7:6 (5) und 7:5.
Er habe sich nach den drei vergebenen Matchbällen gesagt, dass er sich davon nicht aus der Spur lassen will, erklärte de Minaur nach dem Einzug ins Viertelfinale. Was ihm letztlich ja auch gelang.
Morgen geht es in der Runde der letzten acht gegen Andrey Rublev, der sich gegen Landsmann Roman Safiullin ebenfalls strecken musste. Rublev gewann mit 6:2, 3:6 und 6:4. Und das wenige Tage nach dem Erreichen des Endspiels in Hangzhou, das er gegen Daniil Medvedev in zwei Sätzen verlor.
Zverev trifft auf Djokovic
Im Head-to-Head zwischen de Minaur und Rublev steht es 8:8 - und auch wenn der Australier aktuell Elfter im Race to Turin und Rublev eben dort gar nur auf Position 18 liegt, ganz abgeschrieben haben die beiden deinen neuerlichen Auftritt bei den ATP Finals wohl noch nicht.
Das größte Augenmerk wird in Peking bei den Männern morgen aber sicher auf dem Treffen zwischen Alexander Zverev und Novak Djokovic liegen. Letzterer bringt ja eine 31:0-Bilanz in Peking mit ins Spiel, das hat bislang sechs Titel gebracht. Aber Zverev machte in den beiden bisherigen Matches den deutliche besseren Eindruck, fegte im Achtelfinale mit 6:0 und 6:3 über Lokalmatador Junchen Shang hinweg.
Hier das Einzel-Tableau in Peking
