"Federer möchte etwas zurückgeben"

Roger Federer gehört mit 36 Jahren zu den ältesten Profis auf der ATP-Tour. Als Altmeister gilt er aufgrund seiner Erfolge und Spielweise als Vorbild für die kommende Generation an Tennisstars - und interessiert sich dabei in hohem Maße für die Jugendarbeit.

von Maximilian Kisanyik
zuletzt bearbeitet: 28.11.2017, 21:18 Uhr

Roge Federer kümmert sich um die nachkommende Tennisgeneration

Vor kurzem gab Roger Federer bekannt, dass er den jungen Franzosen Felix-Auger Aliassime für eine Woche ins Trainingslager nach Dubai mitnehmen wird. Im Dezember werden die beiden Spieler aus unterschiedlichen Generationen miteinander trainieren und vor allem Aliassime bietet sich die große Chance mit dem besten Spieler aller Zeiten an seiner Verfassung zu arbeiten.

Federer ist mit 36 Jahren 19 Jahre älter als sein Teilzeit-Trainingspartner und wird dem Youngster einige wichtige Ratschläge mit auf den Weg geben. Der Turnierdirektor des Rogers Cup im kanadischen Toronto Eugenie Lapierre gab in einem Gespräch mit einer amerikanischen Website zu: "Roger Federer ist ein Tennis-Besessener. Sein Agent Tony Gidsik hat mir verraten, dass Federer dem schweizerischen U-14-Team vor einem Turnier viel Glück gewunschen hat - vor einem seiner Matches! Er verfolgt alles."

Dieser Meinung schloss sich auch Louis Borfiga an. Der Vizepräident der High Performance von Kanada meinte über den 19-fachen Grand-Slam-Sieger: "Federer liebt Tennis, er ist ein richtiger Fan. Er verfolgt alles rund um die Youngsters und informiert sich ständig."

Speziell im Fall Aliassime sieht Borfiga den Vorteil bei der Zusammenarbeit mit dem Altmeister. "Ich denke, dass er der nächsten Generation helfen möchte. Ich glaube er mag Felix und seine Persönlichkeit. Er möchte etwas zurückgeben, das ihm das Tennis gegeben hat. Er möchte Felix helfen und ihn vielleicht vor dem ein oder anderen Fehler bewahren", erklärte Borfiga.

In der Tat verfolgt "FedEx" die Jugendarbeit in seinem Land und trainiert immer wieder mit hoffnungsvollen Youngster. Seiner Vorbildrolle ist er sich bewusst und nimmt sich dieser auch gerne an.

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28.11.2017, 21:18 Uhr