ATP Rotterdam: Das wäre der Weg von Alexander Zverev zum Titel

Alexander Zverev geht als Nummer drei in das ATP-Tour-500-Turnier von Rotterdam. Um den Titel zu holen, müsste er dabei wohl zwei Top-Ten-Konkurrenten besiegen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 28.02.2021, 20:51 Uhr

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Alexander Zverev richtet den Blick nach vorne
© Getty Images
Alexander Zverev richtet den Blick nach vorne

Keine Frage: Alexander Zverev ist sehr stark in das Tennisjahr 2021 gestartet. Zverev verlor beim ATP Cup zwar knapp gegen Novak Djokovic und Daniil Medvedev, zeigte danach aber bei seinem Run bis in das Viertelfinale der Australian Open keine Schwächen. Und war im Nachhinein betrachtet der einzige Spieler, der dem späteren Sieger Djokovic wirklich gefährlich werden konnte.

In der aktuellen Woche schlägt die deutsche Nummer eins in Rotterdam auf, Zverev ist mit einer Wildcard im Hauptfeld des traditionsreichen ATP-Tour-500-Turniers gelandet. Wir haben uns den Weg zum möglichen Titel für Zverev mal genauer angesehen.

Runde eins: Alexander Bublik

Es würde an ein Wunder grenzen, hätte Bublik die Kraft, um nur wenige Stunden nach seinem (gescheiterten) Finalauftritt in Singapur gegen Zverev bestehen zu können. Der Kasache verfügt zwar über enormen Spielwitz - und das gern genommene Service von unten - sollte aber ansonsten gegen Alexander Zverev keine Mittel haben. Das Match in Rotterdam wird im Übrigen die Premiere der beiden 23-Jährigen gegeneinander werden.

Achtelfinale: Tommy Paul oder Lorenzo Sonego

Gegen Paul hat Zverev einmal gespielt. Und doch recht überraschend und deutlich 2020 in Acapulco verloren. Der US-Amerikaner hat eine etwas unorthodoxe Spielanlage. Ob die Returnkraft in der Halle gegen Zverev reichen wird, darf aber bezweifelt werden. Lorenzo Sonego hat im vergangenen Jahr in Wien zwar einen nicht mehr motivierten Novak Djokovic besiegt, besitzt aber keine Waffen, um Zverev zu gefährden. Bislang gab es noch kein Duell zwischen den beiden.

Viertelfinale: Roberto Bautista Agut (gemäß Setzliste)

Der Spanier hat gerade eine halbwegs erfolgreiche Woche in Montpellier hinter sich, wo er allerdings das Endspiel gegen den wiedererstarkten David Goffin gewann. Zverev und Bautista Agut haben bislang sechs Matches gegeneinander ausgetragen, der Deutsche hat die letzten vier Partien gewonnen. In Rotterdam haben sich die beiden schon einmal getroffen, im Jahr 2015. Damals holte sich Bautista Agut den Sieg.

Halbfinale: Daniil Medvedev oder Félix Auger-Aliassime

Gegen Medvedev hat Zverev in den letzten Monaten mit den Niederlagen in Paris-Bercy, bei den ATP Finals in London und eben beim ATP Cup keine guten Erfahrungen gemacht. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich der Russe nach seinen starken Auftritten bei den Australian Open in Rotterdam schlägt. Mit Auger-Aliassime hätte Alexander Zverev wohl a priori mehr Freude: Alle drei bisherigen Matches hat der gebürtige Hamburger für sich entschieden, das jüngste im Endspiel von Köln 1 im Herbst 2020.

Finale: Stefanos Tsitsipas oder Andrey Rublev oder …

Spätestens ab dieser Phase lässt sich nur noch raten. Oder nach der Setzliste verfahren. Tsitsipas geht als Nummer zwei ins Turnier, Rublev als vier.  Gegen Tsitsipas hat Zverev eine erstaunliche 1:5-Bilanz, gegen Rublev dagegen alle vier bisherigen Matches gewonnen.

Hier das Einzel-Tableau in Rotterdam

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