ATP Santiago: Hanfmann dreht Viertelfinal-Krimi gegen Gaubas
Yannick Hanfmann kämpft sich nach Satzrückstand eindrucksvoll ins Halbfinale. Gegen Vilius Gaubas zeigt der Deutsche einmal mehr, warum Sand sein Lieblingsbelag ist.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
27.02.2026, 19:38 Uhr

Das Viertelfinale begann turbulent: Yannick Hanfmann startete aggressiv und nahm einem fehlerhaften Vilius Gaubas gleich das erste Aufschlagspiel ab. Minuten später musste er aber bereits das Rebreak hinnehmen. Beim Stand von 2:3 ließ Hanfmann dann gleich vier Breakbälle ungenutzt – eine verpasste Chance, die sich prompt rächte. Gaubas nutzte seine Gelegenheit, zog auf 4:2 davon und entschied den Satz trotz hartem Widerstand mit 6:3 für sich.
Antwort des Sandspezialisten
Im zweiten Durchgang präsentierte sich Hanfmann wie verwandelt. Mit deutlich höherer Intensität riss er das Match an sich und ging schnell mit 3:0 in Führung. Gaubas fand kaum noch Zugriff, während Hanfmann konsequent nachlegte und sich den Satz mit einem weiteren Break souverän mit 6:2 sicherte.
Sandplatz-Demonstration
Auch im Entscheidungssatz blieb der Karlsruher voll fokussiert. Ein einziger Breakball reichte ihm zum 3:1, ehe er sein Aufschlagspiel zu Null durchbrachte und den Vorsprung auf 4:1 ausbaute. Danach ließ Hanfmann keinerlei Zweifel mehr aufkommen und servierte sicher aus. Er beendete die Partie schließlich nach 6:2 im dritten Satz.
Der Auftritt bestätigte erneut Hanfmanns besondere Beziehung zum roten Untergrund: Geduld und hohe Laufbereitschaft machten einmal mehr den Unterschied. Im Halbfinale wartet nun der Sieger der Partie Francisco Cerundolo gegen Emilio Nava.
Hier das Einzeltableau in Santiago
