Nick Kyrgios trotz Niederlage mit dem nächsten Meilenstein

Der junge Australier zieht erstmals unter die Top 20 der Welt ein.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.04.2016, 08:13 Uhr

KEY BISCAYNE, FL - APRIL 01: Nick Kyrgios of Australia plays a semifinal match against Kei Nishikori of Japan during Day 12 of the Miami Open presented by Itau at Crandon Park Tennis Center on April 1, 2016 in Key Biscayne, Florida. (Photo by Mike ...

Nick Kyrgiossieht sich bekanntermaßen eher als Basketballspieler, der die Wartezeit auf seinen Eintritt in die NBA mit ein paar Kumpels auf der Profi-Tour verbringt, und dort hier und da ein Match gewinnt. Wie etwa das Viertelfinale beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miami gegenMilos Raonic, das ihm den Eintritt in die Riege der augenblicklich zwanzig besten Tennisspieler der Welt bescherte. Das Ergebnis langer, konzentrierter Arbeit auf und neben dem Platz? Weit gefehlt! „Wenn überhaupt, dann nehme ich Tennis sogar noch weniger ernst“, erklärte Kyrgios in Miami gegenüber der Presse.

Auch wenn der Lauf des 19-Jährigen im Halbfinale gegenKei NishikorieinEnde gefunden hat, besticht Kyrgios im laufenden Tennisjahr durch deutlich mehr Konstanz als in den vergangenen Spielzeiten. Und das ohne Tour-Coach, Ratschläge gibt es lediglich vom australischen Davis-Cup-Coach Lleyton Hewitt, der bereits im Sommer 2015 als Mentor an die Seite seines Landsmanns gesprungen war. Der erste Turnier-Erfolg in Marseille und der Aufstieg in die Top 20 legen zumindest für den Moment nahe, dass Kygrios' Ansatz funktioniert.

Harte Arbeit zahlt sich aus

Ein Ansatz, der bei aller Lockerheit aber eben doch auch harte Arbeit mit einschließt, wie Kyrgios selbst ausführte: „Mein Return ist um so viel besser geworden. Das ist der Hauptgrund. So habe ich viel mehr Möglichkeiten, Matches für mich zu gestalten. Ich habe viel besser gespielt, konstanter. Ich bin fitter, physisch stärker und erfahrener. Ich habe hart gearbeitet und das ist jetzt die Belohnung für mich.“ Die nächsten Belohnungen kann Kyrgios nun auf Asche einfahren - einem Untergrund, auf dem er schon im letzten Jahr starke Ergebnisse geliefert hat, etwa einen Sieg gegenRoger Federerin Madrid.

von tennisnet.com

Samstag
02.04.2016, 08:13 Uhr