Sind Top-10-Spieler ganz normale Menschen?

Diego Sebastian Schwartzman stellt eine gar ungehörige Behauptung in den Raum.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.12.2015, 12:31 Uhr

Zuallererst gilt es, den Typus „Top-Ten-Player“ näher zu definieren: Über die mit einer Greencard auf Lebenszeit für diesen elitären Bereich ausgestatteten Herren Djokovic, Federer, Nadal, Murray und neuerdings Wawrinka muss nicht weiter diskutiert werden. Aber: Wie sieht die Sachlage im Falle vonGrigor Dimitrovaus? Und: Was ist mitErnests Gulbis? Beide Herren kurzzeitig Mitglieder in der Bel Etage des Profitennis – und mithin mit Privilegien ausgestattet, über die Diego Sebastian Schwartzman im argentinischen TV ein wenig aus dem Nähkästchen plauderte.

„Man sieht sie und denkt: Das sind Außerirdische“, sagte der Argentinier mit einer Einschätzung, der der gemeine Tennis-Afficionado noch folgen kann. Dann aber das: „Aber dann stellst du fest: Das sind ganz normale Menschen!“ Und der bekannteste Außerirdische weltweit,Roger Federer? „Er ist komplett anders, als er im TV rüberkommt. Man sieht, dass er sehr ernst ist, ein Gentleman, aber abseits des Platzes ist er sehr lustig und macht den ganzen Tag Witze.“ Unerhört. Die Besten der Welt also Kumpel, mit denen man sich einfach so in der Umkleide austauscht? Das nun wieder nicht. „Die Top-Ten-Spieler haben einen eigenen Raum.“ Immerhin. Auch wenn Ernests Gulbis nur ambulant daraus Nutzen ziehen konnte.

von tennisnet.com

Sonntag
27.12.2015, 12:31 Uhr