Tomas Berdych – „Es ist immer noch eine Operation“

Der Tscheche ist noch unschlüssig, ob er seinen Blinddarm entfernen lassen soll.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 06.11.2016, 00:00 Uhr

PARIS, FRANCE - NOVEMBER 01: Tomas Berdych of the Czech Republic celebrates match point during his men's singles second round match against Joao Sousa of Portugal on day two of the BNP Paribas Masters at Palais Omnisports de Bercy on November 1, 201...

Der Abschluss des Tennisjahres 2016 hat für Tomas Berdychdie gesamte Saison, wenn nicht sogar große Teile der Karriere des Tschechen widergespiegelt: Gegen Andy Murray, die neue Nummer eins der Welt, spielte Berdych groß auf, führte im Tiebreak des ersten Satzes mit 6:1, kämpfte sich im zweiten Durchgang noch einmal zurück, nachdem Murray schon zum Match servierte. Am Ende stand dann aber doch wieder eine Niederlage für jenen Mann, der seit Jahren ein fixer Bestandteil der Top Ten in der Weltrangliste war.

Dennoch dürfte Berdych mit seinem Viertelfinal-Einzug in Paris-Bercy nicht unzufrieden gewesen sein, zumal er auf das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York City aufgrund einer Blinddarmentzündung verzichten musste. Ob er sich diesen entfernen lassen wird, darüber ist sich Berdych noch nicht ganz sicher, wie er der Journalistin Carole Bouchard vor ein paar Tagen in Paris erklärte. "Ich habe viele Tests gemacht und die Ärzte haben gesagt, ich könne spielen." In den nächsten Tagen müsse er dennoch eine Entscheidung treffen. "Es ist eine einfache Operation, aber eben immer noch eine Operation."

Schwieriger Start mit Goran

Die gesundheitlichen Probleme haben auch die frühe Phase der Zusammenarbeit mit Goran Ivanisevic beeinflusst. Zuletzt in Wien hatte die kroatische Legende selbst zum Schläger gegriffen, sich bei den "Tie Break Tens" immerhin ins Halbfinale gespielt, während Berdych schon in seinem ersten Match gegen Nikoloz Basilashvili die Segel streichen musste. "Er versucht, in meinem Spiel einige neue Elemente einzuführen, wir hatten keinen idealen Start, aber ich mag seine Arbeitsweise."

von Jens Huiber

Sonntag
06.11.2016, 00:00 Uhr