ATP: Zverev und Co. - Auf der Suche nach Spielpraxis

Die Veranstalter kleinerer ATP-Turniere sparen sich ihre Wildcards oft bis zum letzten Moment auf. In diesen Wochen kann das zum Auftritt einiger großer Namen führen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 22.04.2019, 08:26 Uhr

Alexander Zverev hat sich in Barcelona gut akklimatisiert
© Getty Images
Alexander Zverev hat sich in Barcelona gut akklimatisiert

Die dringende Suche nach Spielpraxis hat und wird den Veranstaltern kleinerer Turniere im Frühjahr 2019 viel Freude bereiten. Zumal sich ausgewählte Spitzenkräfte mehr Matches gönnen wollen, allen voran Alexander Zverev. So hat als das ATP-Tour-250-Event in Marrakesch einen Top-Ten-Mann geerbt, durfte sich der Künste Zverevs immerhin zwei Partien lang erfreuen. Auch in dieser Woche in Barcelona wird sich die deutsche Nummer eins kurzfristig um ein paar Bälle im Wettkampfmodus bemühen - und bei einigermaßen erfolgreichem Verlauf um ein Prominenten-Doppel an diesem Freitag in München umfallen.

Nicht unterschätzen sollte man indes das Timing für späte Anfragen nach Wildcards: Während Karen Khachanov seinen Auftritt in München früh genug avisiert hatte und das Hauptfeld beim MTTC Iphitos direkt bereichert, hat Diego Schwartzman in Barcelona den Anschluss knapp verpasst. So musste der Argentinier, nach neuester Zählung die Nummer 25 der Welt, den Umweg über die Qualifikation in der katalanischen Hauptstadt nehmen. Neben Zverev waren schon Grigor Dimitrov und die beiden spanischen Veteranen David Ferrer und Feliciano Lopez mit einer Wildcard ausgestattet worden. Schwartzman hat die beiden Qualifikationsaufgaben bewältig, trifft zum Auftakt auf Yoshihito Nishioka - und im Falle eines Sieges auf Dominic Thiem.

Fognini mit vier Siegen nach Monte Carlo

Dass das Thema Spielpraxis womöglich zu hoch gehängt wird, hat andererseits während der vergangenen Tage Fabio Fognini bewiesen. Zarte vier Matches hatte der Italiener vor seinem Antreten in Monte Carlo gewonnen - nach der erfolgreichsten Woche seiner Karriere sind, je nach Zählung, mindestens fünf weitere dazugekommen (Gilles Simon konnte zum Zweitrundenspiel nicht antreten).

Ob Fognini seine 2019er-Bilanz in Barcelona fortsetzen wird, steht aber wohl noch nicht endgültig fest. Im Tableau ist der 31-Jährige vertreten, wartet auf den Sieger zwischen Federico Delbonis und Nicola Kuhn. Nachdem sich Fognini im Finale gegen Dusan Lajovic aber leicht am Oberschenkel verletzt hat, darf hinter sein Antreten ein kleines Fragezeichen gesetzt werden. Im Falle des Fabio Fognini ist Spielpraxis offensichtlich eh nicht das Thema.

Hier das Einzel-Tableau in Barcelona 

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Montag
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zuletzt bearbeitet: 22.04.2019, 08:26 Uhr

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