Maria Sharapova wieder Nummer 2, keine Rochaden in den Top 10 der Herren
Während es bei den Herren größere Veränderungen nur außerhalb der Top 10 gab, wirbelte es die Damen-Rankings gehörig durcheinander.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
13.07.2015, 13:04 Uhr

Relative Windstille ist in den Toppositionen des ATP-Rankings nach dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon angesagt, dafür fegt geradezu ein Orkan über die Damen-Weltrangliste hinweg. Klar, BranchenprimaSerena Williamsbleibt unangefochten an der Spitze – und das mit einem unglaublichen Vorsprung. Mit 6671 Punkten ist die Differenz zur neuen ZweitplatziertenMaria Sharapovagrößer als deren gesamtes Zählerkontingent von 6490 WTA-Punkten.Caroline Wozniackiprofitiert von der verpassten TitelverteidigungPetra Kvitovas und steht aktuell auf Platz vier. Die Tschechin muss ein Minus von drei Positionen hinnehmen und ist auf Rang fünf gelistet.Ana Ivanovicverbessert sich trotz ihres frühen Scheiterns in London um einen Platz auf Position sechs.
Top-10-Neueinsteigerin: Garbine Muguruza
Gewaltig gesteigert hat sich Wimbledon-HalbfinalistinAgnieszka Radwanska. Die Polin kehrt in die Top Ten zurück und steht nun auf Rang sieben. Die nächste Tschechin, die in der Rangliste abfällt, istLucie Safarova, die um zwei Plätze nach hinten gereiht wird, aktuell auf Platz acht rangiert. Ganz neu in den Top Ten der Damen begrüßt man die Wimbledon-Endspiel-Gegnerin von Williams,Garbine Muguruza. Die Spanierin macht einen gewaltigen Satz von elf Positionen nach vorne und befindet sich derzeit auf Platz neun. Die ersten zehn des WTA-Rankings beschließtCarla Suarez Navarro, die um eine Position auf Rang zehn zurückfällt.
Keine Besserung bei den österreichischen Damen
Aus österreichischer Sicht gibt es weiterhin keine Entwarnung, was die Situation des Damentennis betrifft. Abermals steht keine heimische Spielerin unter den Top 200. Ganz im Gegenteil, müssen doch sowohlPatricia Mayr-Achleitnerals auchTamira Paszekerneut Positionsverluste hinnehmen. Während die Tirolerin von Rang 205 um drei Plätze auf Position 208 abfällt, verschlechtert sich die Vorarlbergerin um weitere neun Ränge auf Platz 252.Barbara Haaskommt hingegen wieder den Top 300 näher. Die junge Oberösterreicherin verbessert sich um sechs Plätze auf Rang 303.
In den ATP-Top-10 nichts neues
Während sich also bei den Damen gefühlt die komplette WTA-Rangliste neu geordnet hat, bleiben die Veränderungen bei den Herren eher überschaubar. In den Top Ten des ATP-Rankings gibt es von den Positionen her gar keine Neuigkeiten.Novak Djokovicführt weiterhin mit 13.845 Punkten die Rangliste vorRoger Federermit 9665 Zählern undAndy Murraymit 7810 Punkten an. Außerhalb der Top 10 kannGilles Simonvon Rang 13 auf Platz elf klettern und Wimbledon-HalbfinalistRichard Gasquetsteht nach einem Plus von sieben Positionen auf Platz 13.Vasek Pospisilsetzt sich mit einem Plus von 27 Rängen auf Platz 29 im ATP-Computer fest, wohingegenNick Kyrgiossich um ganze zwölf Positionen auf Rang 41 verschlechtert.
Thiem mit erneuter Karriere-Bestleistung
Und wie steht es um die österreichischen Herren? WasDominic Thiembetrifft, sehr gut. Mit seinem Zweitrunden-Einzug beim Rasen-Grand-Slam schafft der Lichtenwörther einen Sprung um zwei Plätze auf Rang 28, so gut war der 21-Jährige vorher noch nie platziert gewesen.Andreas Haider-Maurerverliert eine Position und steht auf Platz 58. Für die Melzer-Brüder ging es jeweils ein kleines Stückchen nach vorne:Jürgenklettert um zwei Ränge auf Position 129,Geraldverbessert sich um drei Plätze auf Rang 165.(Text: sb)
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